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The Maxims (Bilingual Edition: French Text, with a Revised English Translation)
Von allen französischen Epigrammatikern ist La Rochefoucauld (1613-1680) der bekannteste und zugleich der bedeutendste. Voltaire sagte: „Eines der Werke, das am meisten dazu beigetragen hat, den Geschmack der (französischen) Nation zu formen und einen Geist der Gerechtigkeit und Präzision zu verbreiten, ist die Sammlung von Maximen von François, duc de La Rochefoucauld; obwohl es kaum mehr als eine Wahrheit gibt, die sich durch das Buch zieht - dass 'Selbstliebe das Motiv von allem ist' -, wird dieser Gedanke doch unter so vielen verschiedenen Aspekten dargestellt, dass er fast immer auffällt.“ Und Lord Chesterfield schreibt in seinen Briefen an seinen Sohn: „Bis du die Menschheit durch deine eigene Erfahrung kennenlernst, kenne ich nichts und niemanden, der dich in der Zwischenzeit so gut mit ihr vertraut machen kann wie La Rochefoucauld: Sein kleines Buch der Maxime, in das du, wie ich dir raten würde, jeden Tag deines Lebens wenigstens für einige Augenblicke hineinschauen solltest, ist, fürchte ich, ein zu ähnliches und zu genaues Bild der menschlichen Natur.
Ich gebe zu, es scheint sie zu entwürdigen, aber meine Erfahrung überzeugt mich nicht, dass es sie zu Unrecht entwürdigt.“ Die Maxims wurden erstmals 1665 unter dem Titel „Reflections or sentences and moral maxims“ veröffentlicht; die Ausgabe von 1678, die fünfte, aus der der Text für die vorliegende Übersetzung verwendet wurde, war die letzte, die vom Autor überarbeitet und zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde (mit den Maximen nummeriert von 1 bis 504). Maxime, die in früheren Ausgaben erschienen sind und von La Rochefoucauld gestrichen wurden, finden sich im zweiten Teil, der den Titel „Vom Autor zurückgezogene Maxime“ trägt und hier die Nummern 505 bis 583 trägt.
Das französische Original dieser zweisprachigen Ausgabe wurde von Philippe Renaud rezensiert. Die englische Übersetzung, ursprünglich von John William Willis-Bund und James Hain Friswell, wurde von Rebecca Hazell und Philippe Renaud gründlich überarbeitet.