Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche Erkundung Marokkos, insbesondere der Mellah-Gebiete, hoch geschätzt und bereichert die Reiseerfahrung des Lesers und seine emotionale Bindung an den Ort.
Vorteile:Gut recherchierte, gut geschriebene Prosa, interessanter historischer Kontext, Bereicherung des Reiseerlebnisses und einfühlsamer Umgang mit persönlichen Geschichten im Zusammenhang mit dem Ort.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung in den Rezensionen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Mellah of Marrakesh: Jewish and Muslim Space in Morocco's Red City
"(Die Mellah von Marrakesch) fängt die Lebendigkeit der jüdischen Gesellschaft in Marrakesch in den turbulenten letzten Jahrzehnten vor der Kolonialherrschaft und in den ersten Jahrzehnten des Lebens in der Kolonialzeit ein. Obwohl es sich auf die jüdische Gemeinde konzentriert, bietet es ein fesselndes Porträt der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme, mit denen ganz Marokko konfrontiert ist, und setzt einen neuen Standard für die städtische Sozialgeschichte." --Dale F. Eickelman.
Die Mellah von Marrakesch verknüpft die Fäden der jüdischen Geschichte und der islamischen Stadtforschung und stellt die Geschichte des einst größten jüdischen Viertels in der arabischen Welt in den richtigen historischen und geografischen Kontext. Obwohl das Buch sowohl frühere als auch spätere Perioden behandelt, konzentriert es sich auf das späte 19. Jahrhundert, eine Zeit, in der sowohl die Lebendigkeit der Mellah als auch die Hartnäckigkeit der seit langem bestehenden interkommunalen Beziehungen, die innerhalb ihrer Mauern stattfanden, auf eine harte Probe gestellt wurden. In Emily Gottreichs lebendiger Erzählung wird rekonstruiert, wie die einheimischen Juden und Muslime sowie die ansässigen Europäer die großen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen der Vor- und Frühkolonialzeit erlebten.
Veröffentlicht mit der großzügigen Unterstützung der Koret Foundation.