
Undoing Human Supremacy: Anarchist Political Ecology in the Face of Anthroparchy
Die Erde steckt in einer Krise. Wir wissen das.
Wir wissen das schon seit langem. Inmitten des sich entfaltenden Albtraums, den wir „Kapitalismus“ nennen, ist es nicht schwer, die Gewalt zu sehen und zu hören, die dem Planeten angetan wird.
Wenn wir über die Vorstellung hinausgehen wollen, dass es die Aufgabe der Menschheit ist, ihre Herrschaft über die Natur zum Ausdruck zu bringen, und zu einem erneuerten integralen Verständnis der Menschheit als fest in der Biosphäre verankert übergehen wollen, wie es eine anarchistische politische Ökologie fordert, dann müssen wir damit beginnen, die Privilegien, Hierarchien und menschenzentrierten Rahmen zu hinterfragen, die unsere Art zu wissen und in der Welt zu sein bestimmen. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht der Gedanke, dass der Anarchismus als konzeptioneller Rahmen uns dazu ermutigt, uns mit den vielfältigen Differenzlinien, den verschiedenen Iterationen von Privilegien und den mannigfaltigen Archiven auseinanderzusetzen, die unserem Verständnis der Welt und - ganz entscheidend - unserem Platz in ihr zugrunde liegen.