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The Ming Dynasty: Its Origins and Evolving Institutions
In der zweiten Hälfte des 14.
Jahrhunderts waren am einen Ende des eurasischen Kontinents die Weichen für die Entstehung moderner Nationalstaaten noch nicht gestellt. Am anderen Ende des Kontinents vertrieben die Chinesen ihre mongolischen Oberherren, gründeten eine neue einheimische Dynastie, die Ming-Dynastie (1368-1644), und übernahmen wieder die Herrschaft über ihr nationales Schicksal.
Es war eine dramatische Ära des Wandels, deren volle Bedeutung erst im Nachhinein erkannt werden kann. Mit der Etablierung der Ming-Dynastie trat eine große historische Spannung zwischen absolutistischen und weniger absolutistischen Herrschaftsformen zutage. Dies führte zu einem unverwechselbaren Herrschaftsstil, den moderne Studenten als Ming-Despotismus bezeichnen.
Dieses kapriziöse, absolutistische Muster der chinesischen Regierung hat sich bis in unsere Zeit hinein bewährt. (1, 2,3)