Bewertung:

Die Rezensionen zu „The Moral Imagination: The Art & Soul of Building Peace“ heben die Fähigkeit des Buches hervor, theoretische Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen in der Konfliktlösung und Friedensförderung zu verbinden. Viele Leser schätzen den emotionalen und intuitiven Zugang zu diesen Themen und betonen die Bedeutung von Beziehungen und Kreativität. Die Meinungen über die Zugänglichkeit und die praktische Anwendbarkeit des Buches sind jedoch geteilt.
Vorteile:⬤ Betont die Bedeutung von Herz, Liebe und Fantasie bei der Konfliktlösung.
⬤ Bietet aufschlussreiche, persönliche Anekdoten aus den Erfahrungen des Autors.
⬤ Leicht zu lesen und zu verstehen, so dass es sowohl für Studenten als auch für Praktiker zugänglich ist.
⬤ Fördert ein tieferes Verständnis für die Dynamik von Konflikten.
⬤ Sehr empfehlenswert für die Bereiche Friedensforschung und Konfliktlösung.
⬤ Einige finden den Ton prätentiös und gelegentlich vom Inhalt ablenkend.
⬤ Einige Leser stellen die praktische Anwendbarkeit der vorgestellten Lösungen in Frage.
⬤ Einige Rezensenten fanden es langsam oder schwierig, sich damit zu beschäftigen.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
The Moral Imagination: The Art and Soul of Building Peace
John Paul Lederachs Arbeit auf dem Gebiet der Schlichtung und Mediation ist international anerkannt.
Als Gründungsdirektor des Konflikttransformationsprogramms und des Instituts für Friedenskonsolidierung an der Eastern Mennonite University hat er in einer Reihe von Situationen - vom Miskito/Sandinista-Konflikt in Nicaragua bis hin zu Somalia, Nordirland, dem Baskenland und den Philippinen - Beratung und direkte Mediation geleistet. Sein einflussreiches Buch Building Peace aus dem Jahr 1997 ist zu einem Klassiker in diesem Bereich geworden.
Dieses neue Buch stellt seine Überlegungen und Erkenntnisse aus den letzten Jahren dar. Er untersucht die Entwicklung seines Verständnisses von Friedenskonsolidierung, indem er über seine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich nachdenkt. Seiner Ansicht nach ist Friedensförderung sowohl eine erlernte Fähigkeit als auch eine Kunst.
Um diese Kunst zu finden, ist seiner Meinung nach ein Wandel der Weltanschauung erforderlich. Konfliktfachleute müssen ihre Arbeit als einen kreativen Akt begreifen - eine Übung dessen, was Lederach als „moralische Vorstellungskraft“ bezeichnet.