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The Weary Sons of Freud
Ein Kommunist, Feminist und Analysand fragt nach der sozialen Funktion der Psychoanalyse und verurteilt, was aus ihr geworden ist
The Weary Sons of Freud (Die müden Söhne Freuds) prangert die Mainstream-Psychoanalyse an, weil sie es versäumt hat, sich mit dringenden politischen und sozialen Fragen auseinanderzusetzen, die für die Situation ihrer Patienten relevant sind. Begabt mit Einsicht und gezwungen von Wut, stellt Catherine Cl ment die ursprüngliche, inspirierende psychoanalytische Arbeit von Freud und Lacan den zwanghaften Nachahmungen ihrer uninspirierten Nachfolger - den müden Söhnen Freuds - gegenüber.
Das einst aufmerksame Ohr des Analytikers ist taub geworden für die umfassenderen Fragen der therapeutischen Praxis. Clement fragt, ob die Perspektive des Sozialismus, die von einer Frau, die selbst Analysandin ist, in diese Studie eingebracht wird, diese Lücke füllen kann. Sie reflektiert ihre eigene Geschichte sowie die der Psychoanalyse und der französischen Linken, um zu zeigen, wie eine aktivistische und feministische Wiederherstellung der Gesprächskur aussehen könnte.