Bewertung:

Das Buch „Die Mumie“ ist eine Mischung aus Krimi und Horror. Es handelt von dem Arzt Dr. Armiston, der eine Reihe von Todesfällen untersucht, die mit einer alten ägyptischen Mumie in Verbindung stehen. Die Erzählung fängt die Intrigen der edwardianischen Gesellschaft ein und greift Themen auf, die an Sherlock Holmes erinnern. Die Rezensenten schätzen die einzigartige Perspektive auf die damalige Zeit, bemängeln jedoch das Tempo und die Glaubwürdigkeit.
Vorteile:Fesselndes Zeitstück mit einer klaren Hommage an klassische Krimiautoren wie Conan Doyle. Interessante Charaktere und ein einzigartiges ägyptisches Thema. Gut geschrieben mit modernen Elementen des Witzes. Bietet Einblicke in die edwardianische High Society und enthält eine faszinierende Prämisse.
Nachteile:Das Tempo ist langsam, es fehlt an dramatischen Wendungen, und das Geheimnis wird schon früh deutlich. Einige Aspekte, wie z. B. die Motivationen und Entscheidungen der Charaktere, wirken unrealistisch und beeinträchtigen das Eintauchen in die Geschichte.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Mummy (Valancourt 20th Century Classics)
Dr. Armiston, Junggeselle mittleren Alters und Allgemeinmediziner, wird in seinem ruhigen und routinemäßigen Leben gestört, als er zu den Todesfällen zweier junger Männer gerufen wird. In einem Fall scheint es sich um einen tragischen Unfall zu handeln, im anderen um eine natürliche Todesursache, aber beide Fälle haben eine merkwürdige Gemeinsamkeit: In den Häusern der beiden Männer befindet sich dieselbe altägyptische Mumienkiste. Als Armiston erfährt, dass der Sarkophag mit einem schrecklichen Fluch versehen ist, der Rache für jeden verspricht, der die Ruhe der Mumie stört, und als die Reihe der Todesfälle weitergeht, riskiert der Arzt sein eigenes Leben, um das Geheimnis zu lüften und herauszufinden, ob die Mumie - oder etwas oder jemand anderes - dafür verantwortlich ist.
Wie Mark Valentine in seiner neuen Einleitung zu dieser Ausgabe darlegt, ist Riccardo Stephens' äußerst seltener Roman „Die Mumie“ (1912) ein feines Stück Erzählkunst, ein origineller, unheimlicher Krimi, der den Vergleich mit den Werken von Conan Doyle und Robert Louis Stevenson nicht scheuen muss. Diese Ausgabe folgt dem Text der Hutchinson-Ausgabe von 1923.
„Gehört zu jener ungewöhnlichen Art von Büchern, die nicht nur ein Rätsel von bemerkenswertem Einfallsreichtum aufgeben, sondern auch bewundernswert geschrieben sind.“ - „Sydney Morning Herald“.
„Eine kluge Handlung, die gut gehandhabt wird, und das Rätsel ist selbst für den besten Schlusssammler und Leser von Rätseln aufrechtzuerhalten ... äußerst unterhaltsam.“ - „Evening Post“ (Wellington, N. Z. )
„Erinnert sehr an Wilkie Collins.“ - „Evening Standard“.