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The Music of Wilhelm Friedemann Bach
Wilhelm Friedemann, der Erstgeborene der vier Komponistensöhne Johann Sebastian Bachs, wurde oft als der brillanteste angesehen. Dennoch hinterließ er nur relativ wenige Werke und starb im Verborgenen. Diese Monografie, die erste über den Komponisten seit fast einem Jahrhundert, zeigt die einzigartigen Merkmale von Friedemanns Musik auf, die es wert machen, sie zu studieren und aufzuführen. Sie untersucht, wie sich Friedemanns Ausbildung und Erziehung von denen seiner Brüder unterschieden und zu einem Stil führten, der sich von dem seiner Zeitgenossen unterschied.
Im Mittelpunkt des Buches stehen ausführliche Besprechungen aller erhaltenen Werke Friedemanns: die virtuosen Sonaten und Konzerte für Tasteninstrumente, die außergewöhnlichen Kammermusikwerke (vor allem für Flöte) und die bisher vernachlässigte Vokalmusik, darunter geistliche Kantaten und ein bemerkenswertes Werk zu Ehren König Friedrichs des Großen von Preußen. Spezielle Abschnitte befassen sich mit Aufführungsfragen, die für Friedemanns Musik spezifisch sind, und bieten ein praktisches Verzeichnis seiner Werke und ihrer Quellen. Zahlreiche musikalische Beispiele geben Einblicke in viele wenig bekannte Kompositionen, darunter ein Konzert, das von früheren Studenten von Friedemanns Musik ignoriert wurde und hier wieder in sein Werkverzeichnis aufgenommen wurde.
David Schulenberg, Professor für Musik am Wagner College in New York City, hat einen Großteil des Werks von W. F. Bach auf dem Cembalo, Clavichord und Fortepiano aufgeführt. Zu seinen früheren Veröffentlichungen gehören The Keyboard Music of J. S. Bach und The Instrumental Music of C. P. E. Bach.