Bewertung:

Das Buch „The News About the News“ von Leonard Downie und Robert Kaiser untersucht kritisch den Zustand des amerikanischen Journalismus und zeigt signifikante Trends in Richtung Sensationslust, Kontrolle durch Unternehmen und einen Rückgang der Qualitätsberichterstattung auf. Die Autoren argumentieren, dass der Rentabilitätsdruck die Medien dazu veranlasst hat, der Unterhaltung Vorrang vor informativem Journalismus einzuräumen, was dazu führt, dass der Schwerpunkt eher auf Prominenten- und Verbrechensnachrichten als auf knallharter investigativer Berichterstattung liegt. Das Buch ist zwar aufschlussreich und eine notwendige Lektüre für das Verständnis der modernen Medien, doch einige Kritiker bemängeln die Wiederholung von Ideen und das Fehlen von umsetzbaren Lösungen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert mit zuverlässigen Fakten und Statistiken
⬤ bietet eine Insider-Perspektive auf den Journalismus
⬤ hebt wichtige Trends hervor, die sich auf die Nachrichtenqualität auswirken
⬤ geschrieben von erfahrenen Journalisten aus einer seriösen Quelle
⬤ ermutigt die Leser, besseren Journalismus zu fordern.
⬤ Wiederholt sich in einigen Abschnitten, die der Prägnanz bedürfen
⬤ könnte den Eindruck erwecken, dass die Washington Post voreingenommen ist
⬤ fehlt es an konkreten Lösungen für die aufgezeigten Probleme
⬤ einige Argumente könnten einigen Lesern bekannt vorkommen oder altbekannt sein.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The News about the News: American Journalism in Peril
Die Pressefreiheit ist einer der wichtigsten amerikanischen Werte.
Guter Journalismus baut Gemeinschaften auf, versorgt die Bürger mit wichtigen Informationen und dient als öffentlicher Wachhund für zivile, nationale und globale Fragen. Doch was passiert, wenn sich die Nachrichten von ihrer öffentlichen Aufgabe abwenden?
Leonard Downie Jr., leitender Redakteur der Washington Post, und Robert G. Kaiser, stellvertretender Redakteur und leitender Korrespondent, berichten über eine wachsende Krise des amerikanischen Journalismus. Von der Korporatisierung, die Medienmogule dazu verleitet, Inhalte aus Profitgründen zu streichen, bis hin zu Redaktionen, die globale Krisen ignorieren, um über persönliche Unterhaltung zu berichten, berichten die beiden erfahrenen Journalisten über die Erosion des unabhängigen, relevanten Journalismus.
Dabei machen sie deutlich, warum eine unbestechliche Berichterstattung für die amerikanische Gesellschaft so wichtig ist. Anhand von Interviews und Berichten aus erster Hand führen uns die Autoren in die politisch aufgeladene Welt einer der mächtigsten Institutionen Amerikas, der Medien.