Bewertung:

Dr. Patrick Treacys Memoiren „The Needle and The Damage Done“ (Die Nadel und der angerichtete Schaden) schildern seinen Weg vom ländlichen Irland zu einem weltweit anerkannten ästhetischen Arzt und beleuchten seine humanitären Bemühungen und Lebensabenteuer. Das Buch ist inspirierend, voller fesselnder Anekdoten und veranschaulicht das Potenzial für persönliches Wachstum und Errungenschaften durch Widerstandsfähigkeit und Hingabe.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd, voller interessanter Anekdoten und Erfahrungen. Es bietet eine Mischung aus medizinischen Informationen und persönlichen Geschichten, was es sowohl informativ als auch unterhaltsam macht. Die Leser schätzen den Schreibstil von Dr. Treacy, seine inspirierende Reise und die Einblicke in die ästhetische Medizin. Die Einbeziehung von Fotos bereichert die Erzählung und macht seine Erfahrungen lebendig.
Nachteile:Einige Leser könnten die Erzählung als zu ehrgeizig oder zu sehr auf Selbstdarstellung ausgerichtet empfinden. Einige Kritiker weisen darauf hin, dass die Memoiren von mehr Tiefe bei bestimmten Erfahrungen hätten profitieren können. Auch für diejenigen, die ein rein medizinisches Buch suchen, sind vielleicht nicht alle Abschnitte relevant.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Needle and the Damage Done
The Needle and the Damage Done ist die Geschichte eines Jungen aus einem kleinen irischen Dorf, der zum Abenteurer, mehrfach preisgekrönten Arzt und Stararzt wurde. Die Memoiren, die teils Reisebericht, teils Thriller, teils Prominentenbericht sind, sind ein Wirbelwind an Abenteuern und ein faszinierender Einblick in das bunte Leben von Dr. Patrick Treacy.
Der Kosmetikarzt Patrick Treacy wuchs während der Unruhen im ländlichen Nordirland auf. Er war fest entschlossen, Arzt zu werden, und sammelte Geld für ein Medizinstudium in Dublin, indem er Autos von Deutschland in die Türkei schmuggelte. Er studierte Biochemie an der Queens University Belfast und Medizin am Royal College of Surgeons. Während seiner Arbeit in einem Dubliner Krankenhaus wurde er versehentlich mit einer Nadel eines HIV-Patienten gestochen. Viele Jahre lang unterzog er sich einem Bluttest nach dem anderen, bis sein negativer Befund bestätigt wurde. Zunächst war er von dieser Erfahrung überwältigt und zog nach Neuseeland, weit weg von allen, die wussten, was er durchmachte: seine Freundin und seine Kollegen. So begann er ein Wanderleben und arbeitete als Arzt in der ganzen Welt. Im Bagdad von Saddam Hussein wurde Treacy verhaftet und inhaftiert und verbrachte Tage damit, sich zu fragen, ob er als Spion gehängt werden würde. Er arbeitete als Schiffsarzt in Kalifornien und für den Royal Flying Doctor Service in Australien. Nach seiner Rückkehr nach Dublin gründete Treacy die Ailesbury Clinic, wo er Pionierarbeit auf dem aufstrebenden Gebiet der kosmetischen Dermatologie leistete und sich für Behandlungen mit Botulinumtoxin und Dermalfillern einsetzte. Seine preisgekrönten Forschungen brachten ihm zahlreiche internationale Auszeichnungen und viele prominente Patienten ein, darunter den King of Pop, Michael Jackson, der in Scharen zu ihm strömte.
Im Mittelpunkt dieser Memoiren steht Treacys persönlicher Weg: seine Bemühungen, dem Konflikt der Troubles zu entkommen, mit der Angst fertig zu werden, dass er sich mit HIV infiziert haben könnte, über seine verlorene Liebe hinwegzukommen und die lähmende irische Rezession zu überstehen. Vor allem aber gibt er uns einen faszinierenden Einblick in seine preisgekrönte Forschung über den Einfluss von Botox (R) auf das Gehirn und wie er Protokolle entwickelt hat, um die Schäden rückgängig zu machen, die den Gesichtern der Patienten durch die Komplikationen von Dermal Fillern zugefügt werden.