
The New Witches: Critical Essays on 21st Century Television Portrayals
Nach dem Ende von Charmed im Jahr 2006 wurden Hexen zu Handlangern von Fernsehvampiren oder Kindersendungen degradiert.
Doch Mitte der 2010er Jahre tauchten sie wieder als Hauptfiguren in Serien wie The Chilling Adventures of Sabrina, dem Neustart von Charmed, Salem, American Horror Story: Coven, und der britischen Sendung A Discovery of Witches. Diese Hexen sind nicht mehr süß, weiblich, häuslich und weiß, sondern kraftvoll, vielfältig und transgressiv und repräsentieren eine intersektionale feministische Vision der dritten Welle.
Dies ist die erste kritische Sammlung, die sich mit Hexen im Fernsehen der späten 2010er Jahre beschäftigt. Vor dem Hintergrund der #MeToo-Bewegung untersuchen die Aufsätze das Wiederauftauchen und die sich wandelnden Identitäten von TV-Hexen aus der Perspektive der intersektionalen Gender Studies, der Hauntology, der Politik, der Moral, der Monstrosität, der Gewalt, der Queerness, der Behinderung, der Vergewaltigung, des Ökofeminismus, der Linguistik, der Familie und der Digital Humanities.