Bewertung:

Declan Walshs Buch über Pakistan bietet einen umfassenden Überblick über die komplexe Geschichte, die Regierungsführung und die sozialen Probleme des Landes durch sehr persönliche und fesselnde Erzählungen. Es deckt verschiedene Perspektiven ab, von politischen Führern bis hin zu einfachen Bürgern, was es zu einer aufschlussreichen Lektüre für diejenigen macht, die mit Pakistan nicht vertraut sind.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet eine Mischung aus persönlichen Anekdoten und historischem Kontext
⬤ gibt Einblicke in die pakistanische Kultur, Staatsführung und Gesellschaft
⬤ farbenfrohe Prosa und Einfühlungsvermögen in die Themen
⬤ erkennbare und nachvollziehbare Geschichten, die beim Leser ankommen.
⬤ Einige Leser fanden die Zeit- und Ortswechsel verwirrend
⬤ das fortgeschrittene Vokabular könnte für einige eine Herausforderung sein
⬤ es fehlt an Tiefe bei der Erörterung des Lebens der einfachen Leute
⬤ der Fokus auf politische Führer kann breitere gesellschaftliche Themen übersehen
⬤ gelegentliche grammatikalische Fehler und unzureichende Karten
⬤ einige Leser bemerkten Vulgarität und fanden Teile des Buches langweilig.
(basierend auf 55 Leserbewertungen)
The Nine Lives of Pakistan: Dispatches from a Precarious State
Declan Walsh ist einer der bedeutendsten internationalen Korrespondenten der New York Times. Sein elektrisierendes Porträt Pakistans über ein turbulentes Jahrzehnt hinweg fängt die ganze Bandbreite dieses seltsamen, wundersamen und gottverlassenen Landes durch das dramatische Leben von neun faszinierenden Menschen ein.
Während das Land von einer Krise in die nächste geriet, reiste Walsh vom rauen Hafen von Karatschi zu den Salons von Lahore und von Belutschistan zu den Bergen von Waziristan. Er begegnete einer Vielzahl außergewöhnlicher Pakistaner - einem Häuptling, der sich in seiner Wüstenfestung auf den Krieg vorbereitet, einem Spion im Ruhestand, der durch das Grenzgebiet schleicht, und einer Anwältin, die für ihre Überzeugungen den Tod riskiert, um nur einige zu nennen. Anhand dieser "neun Leben" beschreibt er ein Land am Rande des Abgrunds - ein Ort des schleichenden Extremismus und des politischen Chaos, aber auch des persönlichen Mutes und des beharrlichen Idealismus, die sich einfachen Klischees widersetzen.
Was Walsh jedoch nicht wusste, war, dass ein Geheimdienstmitarbeiter ihn verfolgte. Das Buch Die neun Leben Pakistans wurde nach Walshs abrupter Abschiebung geschrieben und endet mit einer erstaunlichen Begegnung mit diesem Agenten und seinen Enthüllungen über Pakistans mächtigen Sicherheitsstaat. Intim und komplex, abgestimmt auf die zentrifugalen Kräfte der Geschichte, der Identität und des Glaubens, bietet The Nine Lives of Pakistan einen unbeirrbaren Bericht über das Leben in einem prekären, vitalen Land.