
The usefulness of accounting measures in predicting future cash flow
Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen und Steuern, Note: 1,0, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Primäres Ziel dieser Arbeit ist es, die relative Fähigkeit zur Vorhersage zukünftiger Cash Flows zu untersuchen: German, abstract: Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die empirische Untersuchung der relativen Eignung von Buchgewinn und Cash Flow zur Vorhersage zukünftiger Cash Flows. Darüber hinaus wird die Rolle der Rückstellungen bei der Vorhersage des Cashflows in Frage gestellt.
Einer der Hauptzwecke der Finanzberichterstattung besteht darin, eine Informationsgrundlage zu gewährleisten, die Investoren, Gläubigern und anderen Nutzern von Rechnungslegungsdaten hilft, die Unsicherheit zu überwinden, die mit den künftigen Cashflows von Unternehmen verbunden ist, auf die sich ihre Finanztätigkeit bezieht. Gleichzeitig ist das Konzept der Periodenabgrenzung in der modernen Rechnungslegung vorherrschend, da es die Probleme der Inkongruenz und des zeitlichen Ablaufs der nicht verfeinerten Kassenbuchführung abmildern soll. Die Verbuchung von Erträgen und Aufwendungen in dem Zeitraum, in dem sie entstanden sind, und nicht in dem Zeitraum, in dem Barmittel ein- oder ausgezahlt wurden, sollte daher einen relevanteren Rahmen für die Entscheidungsfindung schaffen.
Die Verwendung der periodengerechten Gewinnermittlung als zusammenfassendes Maß für die finanzielle Leistungsfähigkeit anstelle der primitiveren Cashflows wird daher von den Rechnungslegungsstandardsetzern befürwortet. Das Financial Accounting Stand-ard Board behauptet beispielsweise, dass: "Informationen über die Unternehmensgewinne und ihre Komponenten, die durch die periodengerechte Rechnungslegung gemessen werden, liefern im Allgemeinen einen besseren Hinweis auf die Unternehmensleistung als Informationen über laufende Bareinnahmen und -auszahlungen".
Diese Aussage des FASB führte zu einer zunehmenden Diskussion in der Finanzforschung über die Frage, ob die Erträge aus der Rechnungslegung ein zuverlässigeres Bild der künftigen operativen Cashflows eines Unternehmens vermitteln als die aktuellen operativen Cashflows selbst. Eine wichtige Implikation des obigen Zitats bezieht sich daher auf die zusätzliche Aussagekraft der Rechnungsabgrenzungsposten und ihrer Komponenten bei der Vorhersage künftiger Cashflows, die über die in den aktuellen operativen Cashflows enthaltenen hinausgehen.
Diese Debatte ist ein Eckpfeiler bei der Bewertung der Informationsqualität.