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The Greening of the U.S. Military: Environmental Policy, National Security, and Organizational Change
Am Ende des Kalten Krieges beherbergten die US-Militärstützpunkte fast 20.000 Giftmüllstandorte. Alles in allem wird die Reinigung der rund 27 Millionen Hektar Land voraussichtlich Hunderte von Milliarden Dollar kosten.
Und obwohl Fortschritte erzielt wurden, haben sich die Bemühungen, Umwelt- und nationale Sicherheitsbelange in die militärischen Operationen zu integrieren, als eine entmutigende und intrigante Aufgabe erwiesen, die in der Zeit nach dem Kalten Krieg hinter den erklärten Zielen zurückblieb. In The Greening of the U. S.
Military (Die Ökologisierung des US-Militärs) taucht Robert F. Durant in die zu wenig erforschte Welt der Umweltpolitik im Verteidigungsbereich ein, um den epischen und andauernden Kampf um den Aufbau einer umweltbewussten Kultur innerhalb des Militärs nach dem Kalten Krieg aufzudecken. Anhand von über 100 Interviews und Tausenden von Seiten an Dokumenten, Berichten und Berichten aus Fachzeitschriften bietet er eine aufschlussreiche Geschichte politischer, bürokratischer und zwischenstaatlicher Kämpfe um Tempo, Umfang und Methoden der Anwendung von Gesetzen zu Umwelt und natürlichen Ressourcen bei gleichzeitiger Gewährleistung der militärischen Einsatzbereitschaft.
Aus diesen Auseinandersetzungen um Prinzipien, konkurrierende Werte und engstirnige Eigeninteressen leitet er einen theoretischen Rahmen für die Untersuchung und das Verständnis des organisatorischen Wandels in öffentlichen Organisationen ab. Von Dick Cheneys Tagen als Verteidigungsminister unter Präsident George H. W.
Bush über William Cohens Amtszeit in der Clinton-Ära bis hin zu Donald Rumsfelds Pentagon war der Kampf um die "Ökologisierung" des Militärs ein Kampf, der sowohl für die Landesverteidigung als auch für die öffentliche Gesundheit, die Sicherheit und die Umwelt von großer Bedeutung war. Durants politikzentrierte Perspektive und Argumente werden die notwendige Prüfung, Debatte und den Dialog über diese Themen in Umwelt-, Militär-, Politik- und akademischen Kreisen anregen.