Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten und unterhaltsamen Bericht über den Ostafrika-Feldzug während des Ersten Weltkriegs, geschrieben aus der Perspektive von Brigadegeneral Fendall, der direkt daran beteiligt war. Es bietet Einblicke in die operativen, logistischen und administrativen Herausforderungen, mit denen die britischen Streitkräfte konfrontiert waren, sowie einen einzigartigen Einblick in die Dynamik der Buschkämpfe zwischen britischen und deutschen Askaris.
Vorteile:⬤ Hervorragend lesbar und unterhaltsam
⬤ Detaillierter Überblick über den Ostafrika-Feldzug
⬤ Aufschlussreiche Analyse der logistischen Herausforderungen
⬤ Bericht aus erster Hand über den Feldzug
⬤ Kontrastiert die Fähigkeiten der Askaris beider Seiten
⬤ Wertvolle Quelle für das Verständnis dieses Teils des Ersten Weltkriegs.
Gelegentlich ungenau und vage; einige Leser könnten es anfangs zu oberflächlich finden.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The East African Force 1915-1919
Dies ist ein inoffizieller Bericht über den Feldzug in O-Afrika, der zum Teil auf einem vom Autor geführten und in unregelmäßigen Abständen verfassten Tagebuch basiert, aber zum weitaus größten Teil aus dem Gedächtnis geschrieben wurde.
Der Autor hat keine Kämpfe miterlebt und daher auch nicht versucht, sie zu beschreiben. Die geäußerten Meinungen und Kommentare sind seine eigenen, die er aus dem, was er gesehen und gehört hat, abgeleitet hat; vieles von dem, was er gehört hat, hat er inoffiziell erfahren.
Er schildert die Gründung der E-African Force und ihre kämpferische Laufbahn sowie die zivilen und militärischen Verwaltungsbedingungen in O-Afrika vor und während des Krieges. Es gibt eine offizielle Geschichte von Oberstleutnant C. Hordern, die als zweibändiges Werk geplant war, aber nur Band I wurde 1941 veröffentlicht und umfasst den Zeitraum von August 1914 bis September 1916.
Es handelt sich um den Feldzug, in dem der deutsche Befehlshaber Paul von Lettow-Vorbeck die britischen Streitkräfte um ein Vielfaches ihrer Stärke überlistete und am Ende des Krieges unbesiegt aus dem Gebüsch hervortrat. Es war ein Feldzug, der für die Briish mit dem Versuch der Landung in Tanga katastrophal begann und in dessen Verlauf die ehemaligen Buren-Kommandeure Louis Botha, Louis van Deventer und vor allem Jan Christian Smuts, der nun für das britische Empire kämpfte, in den Vordergrund traten.