Bewertung:

Das Buch „The Patriot Chiefs“ bietet eine historische Perspektive auf neun indianische Anführer, wobei ihre Leistungen und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstanden, hervorgehoben werden. Während es für seine faire Darstellung und die kompakten Biografien gelobt wird, kritisieren einige das Buch für historische Ungenauigkeiten und eine eurozentrische Sichtweise.
Vorteile:Das Buch wird dafür anerkannt, dass es die Geschichte aus der Perspektive der amerikanischen Ureinwohner darstellt und die kulturellen Auseinandersetzungen und Errungenschaften wichtiger Führer wie Crazy Horse hervorhebt. Es gilt als gute Einführung in das Verständnis indianischer Führungspersönlichkeiten und wird für seine einfühlsame Erzählweise und seine mitreißenden Geschichten geschätzt. Viele Rezensenten sind der Meinung, dass das Buch zur Pflichtlektüre für Studenten der amerikanischen Geschichte gehören sollte.
Nachteile:Kritiker weisen auf Ungenauigkeiten, Auslassungen und eine mögliche Voreingenommenheit gegenüber einer eurozentrischen Erzählung hin und meinen, dass das Buch eher die amerikanische Mythologie fortschreibt, als dass es eine vollständig korrekte Geschichte liefert. Einige sind der Meinung, dass die Konzentration auf prominente Persönlichkeiten die umfassenderen Erfahrungen der amerikanischen Ureinwohnergemeinschaften überschattet und dass der Autor die Perspektive der Ureinwohner herunterspielt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Patriot Chiefs: A Chronicle of American Indian Resistance; Revised Edition
„Eine wertvolle Chronik über die Größe und Majestät der Indianerhäuptlinge“ - Christian Science Monitor.
Anhand der Lebensgeschichten von neun Indianerhäuptlingen schildert diese Erzählung die Bemühungen der amerikanischen Indianer, ihr Erbe zu bewahren und sich den Veränderungen durch den weißen Mann zu widersetzen. Hiawatha, König Philip, Pope, Pontiac, Tecumseh, Osceola, Black Hawk, Crazy Horse und Häuptling Joseph repräsentieren jeweils unterschiedliche Stammeszugehörigkeiten, verschiedene Zeiten und Orte sowie verschiedene Aspekte indianischer Führerschaft. Als Soldaten, Philosophen, Redner und Staatsmänner waren diese Führer die Patrioten ihres Volkes. Ihre heroischen und tragischen Geschichten sind ein wesentlicher Bestandteil der amerikanischen Geschichte.
„Josephy erzählt seine neun Leben mit ... einer kaltblütigen Historikerperspektive, die sowohl um den weißen als auch um den roten Mann trauert“ -- Time.
„Mehr als eine Reihe von biographischen Skizzen... Josephy stellt seine indianischen Helden in einen breiten historischen Rahmen und zeigt sie als Freiheitskämpfer in amerikanischer Tradition."-- The New York Times Book Review.