Bewertung:

The Pelton Papers von Mari Coates ist eine fiktionalisierte Biografie der Künstlerin Agnes Pelton, die ihr komplexes Leben und ihren künstlerischen Weg von den späten 1800er Jahren bis in die 1960er Jahre nachzeichnet. Das Buch wird für seine schöne Prosa, die fesselnde Erzählweise und die detaillierte Recherche gelobt, die Peltons Geist und ihre Kämpfe zum Leben erweckt und sowohl Kunstliebhaber als auch diejenigen anspricht, die sie nicht kennen. Die Erzählung bietet Einblicke in die Welt der Kunst und erforscht gleichzeitig Themen wie Ausdauer, Kreativität und persönliches Wachstum.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ fängt die Essenz von Agnes Peltons Leben und Kunstschaffen wunderschön ein
⬤ gründliche Recherche
⬤ spricht sowohl Künstler als auch allgemeine Leser an
⬤ motivierend und inspirierend
⬤ anschauliches und eindringliches Erzählen
⬤ ein intimes Porträt einer einzigartigen Frau.
⬤ Mag nicht jeden ansprechen, insbesondere diejenigen, die kein Interesse an Kunst oder Kunstgeschichte haben
⬤ einige Leser bemerkten ein Gefühl der Distanz zu Agnes' Charakter, was es schwieriger machte, eine emotionale Verbindung herzustellen
⬤ es fehlen visuelle Illustrationen von Peltons Kunstwerken, was einige Leser enttäuschend fanden.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
The Pelton Papers
Wir schreiben das Jahr 1961 und die Künstlerin Agnes Pelton, fast achtzig Jahre alt, ist dem Tod nahe.
Umgeben von einigen ihrer geliebten Gemälde und den Kisten mit ihren Erinnerungsstücken - ihren Papieren - schüttet sie ihre Geschichte aus und gibt endlich ihre Geheimnisse preis. Agnes wird in eine Familie hineingeboren, die durch den berühmten Beecher-Tilton-Skandal ruiniert wurde.
Ihre schlechte Gesundheit und ihre große Schüchternheit erschweren ihr das Leben, während sie mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter in einem düster eingerichteten Haus in Brooklyn aufwächst. Agnes, die schon immer künstlerisch veranlagt war, findet ihren Ausweg am Pratt Institute, wo sie bei Arthur Wesley Dow studiert, und begibt sich von dort aus auf die lebenslange Suche nach ihrem eigenen Stil der abstrakten Kunst. Der Erfolg stellt sich schon früh ein, als sie in der berühmten Armory Show von 1913 ausstellt, woraufhin sie sich mit Mabel Dodge anfreundet und von einer anderen Dame der Gesellschaft in Manhattan betreut wird, in die sie sich unerwidert verliebt.
Sie erleidet Niederlagen und Liebeskummer, reist nach Italien, New Mexico, Hawaii und Kalifornien und kommt schließlich in der Wüstenstadt Cathedral City in der Nähe von Palm Springs an. Hier führt sie ein behütetes und kontemplatives Leben und malt die lebhaften abstrakten Bilder, die ihre Freude und ihre Daseinsberechtigung sind.