Bewertung:

Das Buch befasst sich mit den umfangreichen Entdeckungen der Autorin von antiken Stätten auf der Insel Pohnpei, insbesondere den Petroglyphen und der UNESCO-Welterbestätte Nan Madol. Carole Nervig verbindet persönliche Erzählungen mit Forschungsergebnissen, um neue Erkenntnisse über alte Zivilisationen zu präsentieren und das Interesse an weiteren Erkundungen zu wecken.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und gut geschrieben und enthält faszinierende Fotos, die die Erzählung bereichern. Es präsentiert neue Erkenntnisse und Perspektiven zu antiken Stätten und verbindet sie mit globalen Kulturen und Mythen. Die Leser schätzen die persönlichen Erzählungen und Illustrationen.
Nachteile:Einige Leser finden den persönlichen Schreibstil zu subjektiv, obwohl sie die Qualität der präsentierten Informationen anerkennen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Petroglyphs of Mu: Pohnpei, Nan Madol, and the Legacy of Lemuria
- Zeigt, dass die archetypischen Symbole der Pohnpaid-Petroglyphen genaue Entsprechungen in anderen alten Kulturen auf der ganzen Welt haben.
- Erbringt den Nachweis, dass Pohnpaid eng mit dem benachbarten Nan Madol verwandt ist - und doch älter als dieses.
- Enthält Hunderte von Pohnpaid-Petroglyphen und Steinkreisfotos, von denen viele noch nie zuvor gesehen wurden.
Als Carole Nervig in den 1990er Jahren auf der kleinen Pazifikinsel Pohnpei lebte, entdeckte sie, dass ein kürzlich ausgebrochenes Buschfeuer Hunderte von bisher unbekannten Petroglyphen freigelegt hatte, die auf riesige Felsbrocken gemeißelt waren. Dieser Teil der megalithischen Stätte namens Pohnpaid war selbst dem staatlichen Denkmalschutzbeauftragten von Pohnpei unbekannt. Die Felszeichnungen waren anders als andere in Ozeanien, und so begann Nervig, sie zu untersuchen und mit Felszeichnungen und Symbolen aus der ganzen Welt zu vergleichen.
In dieser vollständig illustrierten Untersuchung dokumentiert Nervig ihre Entdeckungen auf Pohnpei und zeigt, dass die archetypischen Symbole der Petroglyphen von Pohnpaid exakte Entsprechungen in anderen alten Kulturen und universellen Motiven auf der ganzen Welt haben, darunter die australischen Aborigines, die Inka in Peru, die vedische Zivilisation Indiens, frühe nordische Runen und japanische Symbole. Sie liefert Beweise dafür, dass Pohnpaid eng mit dem benachbarten Nan Madol verwandt ist und zeigt, dass Pohnpaid ein Außenposten des versunkenen Kahnihmueiso war, einer Stadt der heute verschwundenen Zivilisation von Mu oder Lemuria.
Bei der Erörterung der archäoastronomischen Funktion der Pohnpaid-Steine untersucht die Autorin, wie viele der Glyphen Himmelserscheinungen symbolisieren und deutlich zeigen, dass ihre Schöpfer Himmelsbeobachter mit einem hochentwickelten Verständnis von Astronomie, Geophysik, Geomantie und Technik waren. Sie zeigt, wie die in den Petroglyphen dargestellten wissenschaftlichen Konzepte verdeutlichen, dass die Bürger von Mu ein viel tieferes Verständnis der lebendigen Erde hatten als wir, was ihnen die Fähigkeit verlieh, Naturkräfte sowohl physisch als auch energetisch zu manipulieren. Durch die Kombination archäologischer Beweise mit traditionellen mündlichen Überlieferungen enthüllt Nervig Pohnpaid nicht nur als Teil eines geodätischen Netzes alter heiliger Stätten und Portale, sondern auch als ein Überbleibsel des heute untergegangenen, aber einst erleuchteten Mutterlandes von Mu.