Bewertung:

Die Nutzerrezensionen des Buches zeigen eine erhebliche Kluft in der Lesererfahrung auf: Einige finden es fesselnd und für das Verständnis der phänomenologischen Ästhetik unerlässlich, während andere es als langatmig und langweilig empfinden. Während einige Leser Dufrennes Ansatz zur ästhetischen Wahrnehmung und die originellen Ideen, die er vorstellt, zu schätzen wissen, bemängeln Kritiker einen Mangel an Tiefe und einen allzu akademischen Stil, der möglicherweise nicht die Erwartungen aller Leser erfüllt.
Vorteile:Das Buch ist leicht zu lesen und unterhaltsam für Neueinsteiger in die Phänomenologie. Es bietet wesentliche Einblicke in die phänomenologische Ästhetik und stellt Denkanstöße vor, insbesondere in den Bereichen der ästhetischen Wahrnehmung und der Beziehung zwischen Ästhetik und Wahrheit. Die Struktur des Buches wird als solide und beeindruckend bezeichnet.
Nachteile:Einige Leser empfinden den Anfang des Buches als langweilig und übermäßig langatmig, und einige weisen darauf hin, dass wichtige Teile langweilig oder nicht erfüllend sind. Kritiker argumentieren, dass Dufrennes Fokus auf affektive Qualitäten auf Kosten einer tiefer gehenden Erforschung der Kunst geht. Es gibt Hinweise darauf, dass das Buch viel kürzer hätte sein können, und einige glauben, dass es nicht hält, was es verspricht.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Phenomenology of Aesthetic Experience
Die Phänomenologie der ästhetischen Erfahrung (fr. Phenomenologie de l'experience esthetique) wurde erstmals 1953 veröffentlicht.
Im ersten von vier Teilen unterscheidet Dufrenne zwischen dem „ästhetischen Objekt“ und dem „Kunstwerk“. Im zweiten Teil erläutert er die Arten von Kunstwerken, insbesondere Musik und Malerei. Den dritten Teil widmet er der ästhetischen Wahrnehmung.
Im vierten Abschnitt beschreibt er eine kantische Kritik der ästhetischen Erfahrung. Das Werk, das zu den Klassikern der SPEP-Reihe gehört, wird durch ein ausführliches „Vorwort des Übersetzers“ abgerundet, das besonders für Leser aus dem Bereich der Ästhetik hilfreich ist, die sich für den Kontext und die Umstände interessieren, unter denen das Original veröffentlicht wurde, sowie für den phänomenologischen Hintergrund des Buches.