Die Phasen des Mondes: Eine Kulturgeschichte des Werwolf-Films

Bewertung:   (4,8 von 5)

Die Phasen des Mondes: Eine Kulturgeschichte des Werwolf-Films (Ian Mann Craig)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche Analyse von Werwolf-Filmen und geht dabei über die traditionellen Themen hinaus, um verschiedene gesellschaftliche Fragen zu untersuchen, die sich in diesem Genre widerspiegeln. Obwohl es den Anspruch erhebt, eine akademische Lücke zu schließen, ist es nach dem Buch von Bryan Senn die zweite wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema. Der Autor deckt eine Reihe von Filmen ab, darunter auch weniger bekannte Werke, und geht auf geschlechtsspezifische und soziale Themen ein, wird aber für den begrenzten Umfang einiger Diskussionen kritisiert.

Vorteile:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche und eingehende Analyse des Werwolfkinos und untersucht Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Geschlechterrollen, Kriegsängste und Jugendkriminalität. Er stellt Filme vor, die in früheren Werken nicht behandelt wurden, und bereichert so die Diskussion über das Werwolf-Genre. Der Autor ermutigt die Leser, bekannte Filme neu zu bewerten und neue zu entdecken.

Nachteile:

Das Buch behauptet fälschlicherweise, das erste wissenschaftliche Buch über Werwolf-Filme zu sein, und übersieht dabei die frühere Arbeit von Bryan Senn. Einige Diskussionen sind begrenzt, nur einige wenige Filme werden ausführlich behandelt, während viele andere lediglich erwähnt werden. Es fehlt eine umfassende Analyse zu bestimmten Themen, was auf ein mögliches Versäumnis an Tiefe hindeutet.

(basierend auf 1 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Phases of the Moon: A Cultural History of the Werewolf Film

Inhalt des Buches:

Während klassischen Horrormonstern wie dem Vampir, dem Zombie und Frankensteins tragischer Kreatur eine ausführliche Kulturgeschichte gewidmet wurde, galt der filmische Werwolf lange Zeit als wenig mehr als die "Bestie im Inneren": ein psychoanalytisches Analogon für die bestialische Seite des Menschen.

Dieses Buch, die erste wissenschaftliche Studie über den Werwolf im Kino, stellt das Gleichgewicht wieder her, indem es mehr als hundert Jahre Werwolf-Filme untersucht - von Der Werwolf (1913) bis WolfCop (2014) über Der Wolfsmensch (1941) und Ein amerikanischer Werwolf in London (1981) - um die kulturelle Bedeutung von Wölfinnen und Wolfsmenschen als sich entwickelnde Metaphern für die kulturellen Ängste und Befürchtungen ihrer Zeit aufzuzeigen. Auf diese Weise wird veranschaulicht, wie wir eines unserer ältesten mythischen Monster als eine reichhaltige und vielfältige kulturelle Metapher verstehen können.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781474441124
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:256

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