Bewertung:

Das Buch „Philosophy of Science Fiction“ wird für seine verständliche Sprache und seine zum Nachdenken anregenden Essays über verschiedene Science-Fiction-Filme gelobt, die sowohl Filmstudenten als auch Science-Fiction-Fans ansprechen. Obwohl es neue Erkenntnisse bringt und als Lehrmittel nützlich ist, fehlt es einigen Aufsätzen an Tiefe, und die Diskussion über die Filmtechnik ist begrenzt.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und leicht zu lesen
⬤ auch für Nicht-Philosophen zugänglich
⬤ zum Nachdenken anregende Essays
⬤ gut für Filmstudenten und Science-Fiction-Fans
⬤ nützlich als Lehrmittel
⬤ behandelt eine Vielzahl von Filmen und philosophischen Themen.
⬤ Einige Aufsätze sind von unterschiedlicher Qualität
⬤ bestimmte wichtige Diskussionen, wie z.B. Filmtechniken, fehlen
⬤ die These in einigen Aufsätzen kann enttäuschend sein.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Philosophy of Science Fiction Film
Das Science-Fiction-Genre übt eine bemerkenswerte Anziehungskraft auf die Phantasie und den Enthusiasmus des Kinopublikums aus, zieht weltweit ein großes Publikum in seinen Bann und sorgt für immer höhere Gewinne. Science-Fiction-Filme thematisieren die Möglichkeit von Zeitreisen und außerirdischen Besuchern und entführen uns auf fantasievolle Weise in Welten, die durch moderne Wissenschaft und Technologie verändert wurden.
Sie bieten auch ein Medium, in dem Fragen zur persönlichen Identität, zur moralischen Handlungsfähigkeit, zum künstlichen Bewusstsein und zu anderen Erfahrungskategorien erörtert werden können. In The Philosophy of Science Fiction Film untersuchen renommierte Autoren die Handlungsstränge, Konflikte und Themen von fünfzehn Science-Fiction-Filmklassikern, von Metropolis bis The Matrix. Herausgeber Steven M.
Sanders und eine Gruppe herausragender Wissenschaftler aus Philosophie, Filmwissenschaft und anderen Bereichen heben die Kritik des Science-Fiction-Films auf ein neues Niveau, indem sie die Oberfläche der Filme durchdringen, um die zugrunde liegenden philosophischen Argumente, ethischen Perspektiven und metaphysischen Ansichten aufzuzeigen. In seiner Einleitung gibt Sanders einen Überblick und eine Bewertung der einzelnen Aufsätze und stellt dem Leser Fragen, die er beim Nachdenken über die besprochenen Filme berücksichtigen sollte.
Der erste Abschnitt, "Enigmas of Identity and Agency", befasst sich mit der Natur des Menschen, wie sie in Blade Runner, Dark City, Frankenstein, Invasion of the Body Snatchers und Total Recall dargestellt wird. Im zweiten Teil "Außerirdischer Besuch, Zeitreisen und künstliche Intelligenz" werden die Filme 2001: Odyssee im Weltraum, Terminator, 12 Monkeys und Der Tag, an dem die Erde stillstand diskutiert und die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz, die Paradoxien der Zeitreise und die Ethik des Krieges analysiert.
Der letzte Abschnitt, "Brave Newer World: Science-Fiction-Futurismus" befasst sich mit Zukunftsvisionen in Metropolis, The Matrix, Alphaville und Verfilmungen von George Orwells 1984.