Bewertung:

Das Buch „The Politics of Righteousness: Idaho Christian Patriotism“ von James Aho ist eine gut recherchierte Ethnografie, die einen tiefen Einblick in rechtsextreme Gruppen in Idaho bietet und ihre kulturellen Werte und ideologischen Grundlagen untersucht. Während das Buch für seine gründliche Analyse und seine historische Fundierung gelobt wird, sind einige Leser der Meinung, dass es in einigen Teilen an Fokus mangelt und sich in weit hergeholte Prämissen verirrt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und aufschlussreich
⬤ bietet eine vorurteilsfreie Analyse
⬤ bietet eine historische und soziologische Perspektive
⬤ enthält einen umfassenden Index und eine Bibliografie
⬤ dient als Leitfaden für das Verständnis extremistischer Gruppen.
⬤ Einige Abschnitte könnten unscharf sein und sich zu dünn anfühlen
⬤ bestimmte Prämissen können weit hergeholt erscheinen
⬤ anfängliche Abschnitte des Buches können dazu führen, dass man den Bezug zum Thema verliert.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Politics of Righteousness: Idaho Christian Patriotism
Von ihren Heimatorten in Idaho und den benachbarten Gebieten des Nordwestens aus haben Organisationen wie der Orden, die Aryan Nations Church, der Posse Comitatus und die Golden Mean Society landesweit Aufmerksamkeit erregt und das Evangelium eines "verfassungsmäßig reinen, christlichen Heimatlandes" verbreitet.
"Für den Leser, der diese Gruppen nur aus einer Auswahl von aufrührerischen Zitaten und gewalttätigen Taten kennt, stellt dieses fesselnde Werk die erste disziplinierte Erforschung der Hintergründe und Glaubenssysteme der christlichen Patriotenbewegung dar. Anhand von Informationen aus Interviews und direkter Beobachtung von Patriotenversammlungen ersetzt Aho das Klischee von einsamen Verrückten am Rande der Gesellschaft durch komplexere und beunruhigende Realitäten.