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The Politics of Weight: Feminist Dichotomies of Power in Dieting
Dieses Buch befasst sich mit der Politik des Gewichts, indem es Diäten, Macht und den Körper hinterfragt.
In der feministischen Theorie gibt es keinen größeren Schauplatz der Anfechtung als den des Körpers, und Morris untersucht, wie sich diese Debatten oft auf eine Dichotomie zwischen Unterdrückung und Befreiung konzentrieren. Obwohl es eine große Vielfalt an wissenschaftlichen Arbeiten gibt, die diese Binarität in Frage stellen, darunter postkoloniale, poststrukturalistische und marxistische feministische Arbeiten, hat die Dichotomie dennoch Bestand.
The Politics of Weight argumentiert, dass der "weibliche" Körper nicht einfach ein Ort der Unterdrückung oder der Befreiung ist, indem es auf die Überschneidungen zwischen Foucaults "Überwachen und Strafen" und der poststrukturalistischen feministischen Arbeit über den Körper zurückgreift. Dies bietet einen einzigartigen Blickwinkel für die Erforschung von Gewicht. Durch die eingehende Analyse von Interviews mit Frauen, die scheinbar auf beiden Seiten der Debatte um "Unterdrückung" und "Befreiung" stehen, mit Mitgliedern von Diätclubs und mit Aktivistinnen, die sich für Fettleibigkeit einsetzen, hebt das Buch die Komplexität hervor, die das Verhältnis von Frauen zu Gewicht und Körper umgibt.
Ebenso stützt es sich auf den Reichtum schwarzer feministischer Forschung, um die Diskurse rund um Oprah Winfreys Diät-"Reise" zu erforschen und aufzuzeigen, wie Disziplin und Ethnie interagieren und wie sich dies in Diäten und Gewicht niederschlägt. The Politics of Weight" ist für Studierende und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, darunter Gender Studies, Soziologie, Geografie und Politikwissenschaft, von Interesse.