Bewertung:

Das Buch behandelt das Konzept des Mitgefühls im Gegensatz zu Empathie, Wohltätigkeit und Sympathie. Es untersucht historische und zeitgenössische Perspektiven auf das gesellschaftliche Wohlergehen, die Entwicklung der Menschenrechte und die Unzulänglichkeiten der aktuellen, von politischen Ideologien beeinflussten Wohlfahrtsprogramme.
Vorteile:Das Buch ist gut gegliedert und bietet eine tiefgehende psychologische, evolutionäre und philosophische Analyse des Mitgefühls. Es bietet sachdienliche Beispiele für politisches Mitgefühl im Gegensatz zu Stammesdenken und ist damit sowohl für Wissenschaftler als auch für allgemein an Altruismus und sozialen Fragen interessierte Leser relevant. Es wird als ein zeitgemäßer und wesentlicher Beitrag zu internationalen Studien angesehen.
Nachteile:Einige Leser könnten den akademischen Charakter des Buches als Herausforderung oder weniger zugänglich empfinden. Außerdem könnte die Diskussion politischer Fragen nicht bei allen Lesern auf Resonanz stoßen, insbesondere bei solchen mit unterschiedlichen politischen Ansichten.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Politics of Compassion: The Challenge to Care for the Stranger
The Politics of Compassion (Die Politik des Mitgefühls) untersucht die vielfältigen Hindernisse, die unserer individuellen und kollektiven Fähigkeit, uns um die Schwachen zu kümmern, im Wege stehen, und bietet Einblicke in Geschichte, Religion, Ethik, Kognitions- und Sozialwissenschaften, internationale Beziehungen, öffentliche Ordnung und aktuelle Politik.
Es wird sowohl untersucht, wie weit wir bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit gekommen sind, als auch, wie weit wir noch gehen müssen. Abschließend werden Strategien erörtert, die uns helfen können, im öffentlichen Leben konsequenter Mitgefühl zu praktizieren.