Bewertung:

Das Buch wird für seine gute Lesbarkeit und seine gründliche Analyse der nigerianischen Geschichte gelobt, insbesondere in Bezug auf Zik und die sozio-politische Landschaft Nigerias. Es bietet ausgewogene Perspektiven und umfangreiche Recherchen, was es zu einer wertvollen Quelle für Nigerianer und Afrikaner macht, die sich für ihre Geschichte interessieren. Einige Leser äußern sich jedoch skeptisch zu den vorgeschlagenen Lösungen für die Selbstbestimmung und stellen deren Durchführbarkeit angesichts der bestehenden politischen Kräfte in Frage.
Vorteile:⬤ Lesenswert und informativ
⬤ bietet ausgewogene historische Perspektiven
⬤ gründliche Analysen
⬤ gut recherchiert
⬤ beleuchtet vernachlässigte historische Themen
⬤ für Nigerianer und Afrikaner empfohlen.
⬤ Vorgeschlagene Lösungen sind möglicherweise nicht durchführbar
⬤ einigen wiederkehrenden Themen mangelt es an Innovation
⬤ bestimmte Empfindungen in der Schrift werden zur Kenntnis genommen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Politics of Biafra: And the Future of Nigeria
Die Politik Biafras ist eine Reflexion über die Bedeutung der Geschichte für die gegenwärtigen Realitäten und die zukünftige Koexistenz der multiethnischen Gesellschaft Nigerias. Es analysiert die ideologischen Kämpfe und Konflikte in Biafra während des Krieges mit Nigeria von 1967-1970, die Auswirkungen des Krieges und die Bedeutung dieser Kämpfe für die aktuellen Bestrebungen für einen neuen Staat Biafra.
In diesem historischen und analytischen Werk stellt der Autor fest, dass Nigeria fast fünfzig Jahre nach dem Ende des Nigeria-Biafra-Krieges im Jahr 1970 immer noch mit dem Biafra-Dilemma konfrontiert ist. Unabhängig von seinen Ansprüchen wird Nigeria irgendwann seine derzeitige pseudoföderale Struktur reformieren müssen, um eine integrativere, gerechtere und angemessenere föderale Struktur zu schaffen.
Andernfalls wird das Land weiterhin mit epileptischen Entwicklungsschüben, Militanz im Nigerdelta und einem ruinösen, sich verstärkenden Ruf nach Selbstbestimmung durch benachteiligte ethnische Gruppen, insbesondere die Igbo, konfrontiert sein. Anhang - Dreiteiliger Aufsatz von Professor Chukwuma Soludo.