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The Political Economy of Conflict and Violence Against Women: Cases from the South
Political Economy of Conflict and Violence against Women zeigt, wie politische, wirtschaftliche, soziale und ideologische Prozesse ineinandergreifen, um konfliktbedingte geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen zu gestalten.
Durch feministische Hinterfragung der Politik der Ökonomien, der Kämpfe um politische Macht und der Geschlechterordnung zeigt diese Sammlung, wie sexuelle Ordnungen und Regime mit Produktionsräumen verbunden sind. Entscheidend ist, dass diese Räume selbst fest in sich überschneidenden Patriarchaten verankert sind, die während und nach dem Krieg durch physische und strukturelle Gewalt aufrechterhalten und reproduziert werden.
Durch eine Analyse von Rechtssystemen und Strukturen sozialer Arrangements wird Militarisierung als politisch-ökonomische Dynamik dargestellt und eine radikale Kritik an liberaler Friedensschaffung und Friedensförderung entwickelt, die weder das Patriarchat noch die Produktions- und Akkumulationsweisen in Frage stellt.