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The Presidents of American Fiction: Fashioning the U.S. Political Imagination
The Presidents of American Fiction bringt amerikanische Literatur, Geschichte und Politikwissenschaft zusammen, um die einflussreichsten fiktionalen Darstellungen der Präsidentschaft vom frühen 19. Jahrhundert bis zur Zeit von Trump zu untersuchen.
In letzter Zeit wird das populäre Verständnis der Präsidentschaft radikal umgeschrieben - man denke nur an die unterschiedlichen Mythen, die den Aufstieg der Obama- und Trump-Administrationen begleitet haben - und viele Leser aller Couleur stellen sich das Amt und seinen Inhaber radikal neu vor. Michael J. Blouin ordnet diese Veränderungen in einen breiteren kulturellen Kontext ein und untersucht Erzählungen über fiktive Präsidenten, von vermeintlich faktischen bis hin zu geradezu fantastischen, in ihren jeweiligen literarischen und historischen Momenten.
Der Autor betrachtet repräsentative Texte, darunter Werke aus der Feder von James Fenimore Cooper aus der Jacksonianischen Zeit, Gore Vidal im Zeitalter von Nixon und Vietnam und Philip Roth in der neoliberalen Periode. Anhand detaillierter Lektüren, die hinterfragen, wie amerikanische Präsidenten als Charaktere in der populären Vorstellungswelt funktionieren, untersucht dieses Buch die Präsidentschaft als eine komplexe, sich ständig weiterentwickelnde Trophäe und fördert so unsere Wertschätzung für die untrennbare Verbindung der amerikanischen Literatur mit der amerikanischen Politik.