Bewertung:

Das Buch bietet eine ausgewogene und prägnante Analyse der Präsidentschaft Eisenhowers, die sowohl seine Innen- als auch seine Außenpolitik untersucht und dabei auch vor den Fehlern seiner Regierung nicht zurückschreckt. Es regt den Leser dazu an, über Eisenhowers Gedanken zu zeitgenössischen Themen nachzudenken.
Vorteile:⬤ Prägnanter Text
⬤ gut strukturierte Analyse von Eisenhowers Präsidentschaft
⬤ macht komplexe Ideen zugänglich
⬤ regt den Leser dazu an, kritisch über Eisenhowers Ansichten zu modernen Themen nachzudenken
⬤ sehr empfehlenswert für alle, die sich für diese Zeit interessieren.
Einige Rezensenten sind der Meinung, dass es dem Buch im Vergleich zu umfassenderen Werken anderer Autoren an Tiefe fehlen könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Presidency of Dwight D. Eisenhower: Revised Edition
Der Schwerpunkt dieser Revision liegt nicht darauf, wie Eisenhower Politik machte, sondern wie seine Entscheidungen das amerikanische Leben in den 1950er Jahren und darüber hinaus prägten. In dieser ersten post-revisionistischen Studie über die Präsidentschaft Eisenhowers geht der Historiker Chester Pach über die Fragen hinaus, die die Revisionisten aufgeworfen haben: Hatte Eisenhower seine eigene Regierung im Griff? Spielte er eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Außen- und Innenpolitik?
Pach stützt sich auf ein breites Spektrum von Werken, die in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurden, und erweitert die Studie von Elmo Richardson aus dem Jahr 1979 um fast ein Drittel. Neben neuem Material zur nationalen Sicherheitspolitik vertieft Pach die Analyse von Eisenhowers Führungs- und Managementstil und untersucht die Bedeutung der Entscheidungen, die Eisenhower zu einer ganzen Reihe kritischer Themen traf, von den Bürgerrechten bis zu Atomtests.
Indem er die grundlegenden Schwächen von Eisenhowers Präsidentschaft hervorhebt, schwimmt Pach gegen den Strom der neueren Forschung. Er kommt zum Beispiel zu dem Schluss, dass Eisenhowers Engagement für die Unterstützung Südvietnams im Jahr 1954 mit den damit verbundenen Verantwortlichkeiten und Konsequenzen weitaus wichtiger - und letztlich katastrophaler - war als seine Weigerung, 1954 mit militärischer Gewalt zur Unterstützung der Franzosen einzugreifen. Eisenhowers Entfesselung der CIA (im Iran, in Guatemala und anderswo) wird ebenfalls scharf kritisiert, ebenso wie sein zaghafter und ineffektiver Umgang mit McCarthy.