
The Practice of Collective Escape: Politics, Justice and Community in Urban Growing Projects
Flucht ist eine verlockende Idee in den modernen Städten der Welt.
Sparmaßnahmen, der Zusammenbruch des Klimas und räumliche Stigmatisierung haben zu Rückzugsverhalten wie Gated Communities, Enklavenurbanismus und weißer Flucht geführt. Im Gegensatz dazu werden städtische Gemeinschaftsanbauprojekte von Fachleuten und Kommentatoren oft als gemeinschaftliche Zufluchtsorte in einer stressigen Stadtlandschaft betrachtet.
Dieses Buch stützt sich auf ethnografische Forschungen in städtischen Anbauprojekten in Glasgow und untersucht die räumliche Politik und Dynamik von Gemeinschaft, wobei die Frage gestellt wird, wer von solchen Projekten profitiert und wie sie sich auf die Stadt im weiteren Sinne beziehen. Als zeitgemäße Betrachtung des Lokalismus und der Ermächtigung von Gemeinschaften wirft das Buch Licht auf zentrale Fragen der städtischen Landnutzung, des Rechts auf Stadt und des Wertes sozialer Verbindungen.