Die Presse und die Sklaverei in Amerika, 1791-1859: Die melancholische Wirkung der populären Erregung

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Die Presse und die Sklaverei in Amerika, 1791-1859: Die melancholische Wirkung der populären Erregung (Brian Gabrial)

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Originaltitel:

The Press and Slavery in America, 1791-1859: The Melancholy Effect of Popular Excitement

Inhalt des Buches:

Die Sklaverei ist nach wie vor einer der größten Missstände in den Vereinigten Staaten, und ihre Komplexität hat die amerikanischen Vorstellungen über Ethnie, Wirtschaft, Politik und Presse seit den ersten Tagen der Besiedlung geprägt. Brian Gabrials The Press and Slavery in America, 1791-1859 untersucht diese Überschneidungen in Zeiten, in denen die Nation und die Institution der Sklaverei am stärksten unter Druck standen, nämlich dann, wenn Sklaven rebellierten oder sich zur Revolte verschworen. Solche Ereignisse erschreckten die weiße, sklavenbesitzende Gesellschaft bis ins Mark und erzwangen öffentliche Diskussionen über die Sklaverei zu einer Zeit, als die Befürworter dieser besonderen Institution es vorzogen zu schweigen. Gabrial liest die Mainstream-Presse in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg genau durch und stellt fest, wie sich die öffentliche Meinung über die Sklaverei veränderte und wie sich das Bild der Sklaven und anderer schwarzer Amerikaner, einer Gruppe, die in den großen Zeitungen der Nation keine Stimme hatte und fast unsichtbar war, veränderte. Er zeigt, wie politische Unnachgiebigkeit, die ihre Wurzeln in Rassismus und Wirtschaft hatte, das Land auf eine gefährliche Bahn in Richtung Rebellion und Selbstzerstörung brachte.

In diesem Band werden Nachrichtenberichte über fünf große Sklavenaufstände oder Verschwörungen untersucht: Gabriel Prossers Sklavenverschwörung von 1800 in Virginia, der Sklavenaufstand von 1811 in Louisiana, Denmark Veseys Sklavenverschwörung von 1822 in Charleston, South Carolina, Nat Turners Sklavenaufstand von 1831 in Southampton County, Virginia, und John Browns Überfall auf Harper's Ferry 1859. Gabrial ordnet diese Geschichten in einen historischen und kontextuellen Rahmen ein, der die Umwandlung der Presse in ein mächtiges Massenmedium der zunehmenden politischen Spaltung über die Sklaverei gegenüberstellt und veranschaulicht, wie zwei amerikanische Kulturen, die beide Anspruch auf die Gründung Amerikas erhoben, wegen der Sklaverei zu Feinden wurden.

Was die Presse des 19. Jahrhunderts in diesem Buch offenbart, sind Diskurse - Denk- und Ausdrucksweisen -, die in den zeitgenössischen Beziehungen zwischen den Ethnien und der amerikanischen Politik nach wie vor eine Rolle spielen. Sie stehen in Verbindung mit Ideen über die Presse und die Technologie, mit der sich verändernden journalistischen Praxis und, was besonders wichtig ist, mit der Zerstörung, die durch die Dysfunktion der politischen Parteien der Nation angerichtet wurde.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781611176032
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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