Bewertung:

Vivien Goldmans Buch bietet eine umfassende Geschichte der Punkmusik aus der Sicht von Musikerinnen und beleuchtet dabei die Themen Identität, Geld, Liebe und Protest. Es enthält Playlists, die die Erzählung ergänzen, und basiert auf umfangreichen Recherchen und Interviews.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und aufschlussreich. Es ist eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Rolle der Frauen in der Punkmusik über Generationen hinweg und weltweit. Die Rezensenten schätzen die Einbeziehung von Playlists und persönlichen Anekdoten, und das Buch wird als unverzichtbare Lektüre für alle angesehen, die sich für die Schnittmenge von Feminismus und Musik interessieren.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser könnten den Umfang des Buches als begrenzt empfinden, da es nur einen kleinen Ausschnitt aus der laufenden Geschichte der feministischen Musik darstellt. Außerdem mag der Schwerpunkt auf Punkmusik nicht alle Musikliebhaber ansprechen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Revenge of the She-Punks: A Feminist Music History from Poly Styrene to Pussy Riot
Als Brancheninsiderin und bahnbrechende Post-Punk-Musikerin hat Vivien Goldman eine ungewöhnlich abgerundete Perspektive auf den Musikjournalismus. In Revenge of the She-Punks (Die Rache der She-Punks) untersucht sie vier Themen - Identität, Geld, Liebe und Protest - um herauszufinden, warum Punk eine so befreiende Kunstform für Frauen ist.
In ihrem lebendigen Stil verbindet Goldman Interviews, Geschichte und ihre persönlichen Erfahrungen als eine der ersten weiblichen Musikautorinnen Großbritanniens in einem Buch, das sich wie ein lebendiger Dokumentarfilm über ein Genre liest, das sich durch den Abbau von Grenzen definiert. Eine Besprechung des Patti-Smith-Songs Free Money beispielsweise beginnt mit einem Einkaufsbummel, den Goldman mit Smith unternimmt. Tamar-Kali, deren Name eine Hommage an eine Hindu-Göttin ist, beschreibt den Einfluss ihrer Gullah-Vorfahren auf ihre Musik, während die Tochter des verstorbenen Poly Styrene darüber nachdenkt, warum ihre somalisch-schottisch-irische Mutter 1978 die Punk-Hymne Identity schrieb, mit dem Refrain Identity is the crisis you can't see.
In anderen Strängen werden Künstler aus weiter entfernten Ländern (u. a.
Kolumbien und Indonesien) und Revolutionäre wie Grace Jones vorgestellt, die zwar nicht ausschließlich Punk war, aber die Bewegung eindeutig beeinflusste und ihre befreiende Kühnheit in sich aufnahm. Von den europäischen Ursprüngen des Punk bis zu seiner internationalen Ausbreitung ist dies eine aufregende Weltreise.