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The Racialisation of Disorder in Twentieth Century Britain
Dieses Buch entwickelt das Konzept der Rassifizierung.
Es argumentiert, dass ein umfassendes Verständnis des rassifizierten Diskurses sowohl die besonderen lokalen Umstände, unter denen sie auftreten, als auch etablierte Themen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, berücksichtigen muss. Ein wichtiger Aspekt der Studie ist die Untersuchung anderer Diskurse, mit denen sich rassifizierte Ideen vermischt haben und die die Art und Weise widerspiegeln, in der Vorstellungen von „Ethnie“ sozial konstruiert sind.
Der letzte Teil des Buches kehrt zu den Debatten der 1980er Jahre zurück und argumentiert, dass die Rassifizierung der Unruhen in jenem Jahrzehnt eng mit konservativen Perspektiven verwoben war, die sozioökonomische Ursachen zugunsten von Erklärungen zu leugnen suchten, die auf vermeintlichen kulturellen oder persönlichen Neigungen der Beteiligten beruhten.