Bewertung:

Das Buch „Reise nach Peking“ von Dan Pinck hat von den Lesern gemischte Kritiken erhalten. Viele loben die fesselnde Erzählweise, die gut entwickelten Charaktere und die einzigartige Perspektive auf die Spionage im Zweiten Weltkrieg in China und heben den literarischen Stil und das Potenzial für eine Verfilmung hervor. Einige Leser fanden jedoch die Darstellung der chinesischen Charaktere problematisch und waren der Meinung, dass das Buch nicht die Spannung bietet, die man normalerweise mit Spionageromanen verbindet.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben mit scharfer, straffer Prosa
⬤ fesselnde und fesselnde Geschichte
⬤ interessante Charaktere
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf die Spionage des Zweiten Weltkriegs
⬤ beschreibt die Schönheit und Kultur Chinas
⬤ Potenzial für eine Verfilmung.
⬤ Einige Leser empfanden die Darstellung der chinesischen Charaktere als oberflächlich
⬤ das Tempo könnte für diejenigen, die traditionelle Spionage-Action erwarten, zu langsam sein
⬤ eine Enttäuschung für diejenigen, die die für Spionageromane typische Aufregung mit hohem Einsatz suchen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Journey to Peking: A Secret Agent in Wartime China
Dan Pincks Abenteuer im Zweiten Weltkrieg hinter den japanischen Linien im kriegsgebeutelten China führten dazu, dass wichtige Informationen an die Alliierten weitergegeben wurden, und sein hautnaher Einblick in die Welt der verdeckten Militäroperationen in diesem Land wird viele Leser faszinieren. Aber der Autor konzentriert sich nicht auf die für Spionagegeschichten typischen Heldentaten.
Pinck ignoriert den Glamour und schildert die Ereignisse ganz offen, in einem einnehmenden Stil und mit selbstironischem Witz. Er war erst neunzehn Jahre alt, als er sich freiwillig für das Office of Strategic Services (OSS) meldete, und wurde in ein Gebiet in der Nähe von Hongkong versetzt, wo er mit etwa zwanzig einheimischen Agenten zusammenarbeitete. Als einziger amerikanischer Agent in diesem Gebiet koordinierte Pinck das Sammeln von Informationen über Truppenbewegungen und den Schiffsverkehr entlang der von Japan gehaltenen Küste, was zur Versenkung mehrerer feindlicher Schiffe führte.
Vor der Kapitulation Japans kartierte er japanische Küstenstellungen in dem Gebiet, in dem eine amerikanische Invasion geplant war. Pinck verdankt sein Überleben eher dem Wissen seines chinesischen Kollegen als seinen eigenen nachrichtendienstlichen Fähigkeiten, und sein Buch veranschaulicht dies sehr anschaulich.
Er erklärt, dass während seines Dienstes hinter den feindlichen Linien enge Beziehungen zu den Einheimischen oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg, ja sogar zwischen Leben und Tod ausmachten. Nach dem Krieg profitierte er in Peking weiterhin von den Freundschaften, die er mit den Chinesen geschlossen hatte, und die letzten Seiten dieser Memoiren sind gefüllt mit Einsichten über die Beziehungen zwischen den USA und China.
Dieser lebendige, ehrliche und oft humorvolle Bericht über seine Heldentaten als Spion wird ein breites Publikum ansprechen, sowohl als Unterhaltung als auch als historisches Dokument.