Bewertung:

Das Buch setzt sich kritisch mit der Darstellung der Vergangenheit in Museen und Kulturerbezentren auseinander und bietet gut recherchierte Analysen und Fallstudien, insbesondere im Kontext von England. Es wurde wegen seiner Tiefe und Relevanz, auch in einem anderen kulturellen Kontext wie Israel, positiv aufgenommen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine ernsthafte Analyse der Art und Weise, wie Kulturerbezentren und Museen die Vergangenheit darstellen. Es enthält Fallstudien und stellt Strategien zur Verbesserung dieser Darstellungen vor. Die Argumente des Autors sind überzeugend und regen zum Nachdenken an.
Nachteile:Dem Buch fehlt visuelles Material, wie Fotos oder Diagramme, die das Verständnis der visuellen Aspekte des Themas verbessern könnten. Darüber hinaus neigt es zu einem ernsten Ton und geht nicht angemessen auf die Notwendigkeit ein, dass Kulturerbezentren ihre Besucher auf unterhaltsame und einprägsame Weise ansprechen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Representation of the Past: Museums and Heritage in the Post-Modern World
In den 1980er und frühen 1990er Jahren hat das öffentliche Interesse an unserer historischen Umwelt deutlich zugenommen.
Die Museums- und Kulturerbe-Industrie ist expandiert, da die Vergangenheit für den kommerziellen Profit ausgebeutet wird. In The Representation of the Past untersucht Kevin Walsh diesen internationalen Trend und hinterfragt die Verpackung der Geschichte, die nur dazu dient, die Menschen von ihrem eigenen Erbe zu distanzieren.
Eine oberflächliche, unhinterfragte Darstellung der Vergangenheit trennt uns seiner Meinung nach von einem Verständnis unserer kulturellen und politischen Gegenwart. In diesem Zusammenhang schlägt Walsh eine Reihe von Möglichkeiten vor, wie das Museum sein Potenzial ausschöpfen kann - indem es uns das Verständnis für unsere kulturelle Identität erleichtert.