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Saving the Children, 19: Humanitarianism, Internationalism, and Empire
Saving the Children untersucht die Überschneidung von liberalem Internationalismus und Imperialismus anhand der Geschichte der humanitären Organisation Save the Children, von ihrer Gründung während des Ersten Weltkriegs bis in die Zeit der Entkolonialisierung.
Während Save the Children behauptete, "Kinder zu retten, um die Welt zu retten", war die Vision der Welt, die sie zu retten versuchte, eine streng begrenzte, die durch den internationalen Kapitalismus und die Kolonialherrschaft gekennzeichnet war. Emily Baughans bahnbrechende Analyse, die sich über fünfzig Jahre und achtzehn Länder erstreckt, zeigt, dass der Wunsch Großbritanniens, eine internationale Ordnung zu schaffen, die seiner imperialen Herrschaft förderlich ist, den internationalen Humanitarismus prägte.
Saving the Children zeigt, dass der moderne Humanitarismus und seine Auffassung von Kindheit Produkte der imperialen Wirtschaft des frühen 20. Jahrhunderts sind, und argumentiert, dass die heutige Entwicklungshilfe sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss, wenn sie eine neue Zukunft gestalten will.