Bewertung:

In den Rezensionen zu „Saving Normal“ von Allen Frances wird die kritische Auseinandersetzung mit der Diagnose psychischer Erkrankungen hervorgehoben, insbesondere mit den Problemen der Überdiagnose und dem Einfluss der Pharmaunternehmen. Das Buch wird für seine aufschlussreichen Argumente und die Forderung nach einem durchdachteren Ansatz für die psychische Gesundheit gelobt. Einige Rezensenten merken jedoch an, dass es in bestimmten Bereichen eine bessere Gliederung und Vertiefung vertragen könnte.
Vorteile:⬤ Augenöffnende Kritik am DSM und seiner Rolle bei Überdiagnosen.
⬤ Fesselt die Leser mit fesselnden Einblicken in den Einfluss der Pharmaindustrie.
⬤ Sehr empfehlenswert für Fachleute im Bereich der psychischen Gesundheit und für alle, die sich für dieses Thema interessieren.
⬤ Klarer Schreibstil, der auch für Laien verständlich ist.
⬤ Zeitgemäße Diskussion über die Definition von normalem und pathologischem Verhalten.
⬤ Einige Kritiker sehen die Argumente als übermäßig dramatisch oder etwas plump an.
⬤ Ein Mangel an empirischen Daten oder Referenzen in einigen Teilen des Buches.
⬤ Einige Rezensenten erwähnen, dass das Buch besser organisiert und effektiver strukturiert sein könnte.
⬤ Einige Punkte wirken voreingenommen oder absolut, was einer ansonsten ausgewogenen Perspektive abträglich ist.
(basierend auf 206 Leserbewertungen)
Saving Normal: An Insider's Revolt Against Out-Of-Control Psychiatric Diagnosis, Dsm-5, Big Pharma, and the Medicalization of Ordinar
Internationaler Bestseller - "Ein außerordentlich wichtiges Buch." --Marcia Angell, Harvard Medical School
Eine zutiefst faszinierende und dringend wichtige Kritik an der weit verbreiteten Medikalisierung der Normalität, von "einem der prominentesten Psychiater der Welt" (The Atlantic)
Jeder, der ein erfülltes, reiches Leben führt, erlebt Höhen und Tiefen, Stress, Enttäuschungen, Sorgen und Rückschläge. Heutzutage werden jedoch Millionen von Menschen, denen es eigentlich nur "gut geht", als psychisch gestört diagnostiziert und unnötig behandelt. In Saving Normal erklärt Allen Frances, einer der einflussreichsten Psychiater der Welt, warum die Stigmatisierung eines gesunden Menschen als psychisch krank zu unnötigen, schädlichen Medikamenten, zur Einengung des Horizonts, zur Fehlallokation medizinischer Ressourcen und zur Belastung des Budgets von Familien und der Nation führt. Außerdem verlagern wir die Verantwortung für unser geistiges Wohlergehen von unserem eigenen, von Natur aus widerstandsfähigen Gehirn in die Hände von "Big Pharma", die damit Milliardengewinne einfahren. Frances warnt davor, dass die neueste Ausgabe der "Bibel der Psychiatrie", das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders-5 (DSM-5), unsere derzeitige diagnostische Inflation in eine Hyperinflation verwandelt, indem es Millionen "normaler" Menschen in "Geisteskranke" verwandelt. Saving Normal ist ein Aufruf an uns alle, das volle Ausmaß unserer Menschlichkeit zurückzufordern.