Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über 16 wichtige westliche Filme, vergleicht sie mit ihrem Ausgangsmaterial und erforscht den Kontext des damaligen Sternensystems. Es leidet jedoch darunter, dass einige Kapitel schlecht ausgeführt sind und irrelevante Informationen enthalten, was zu gemischten Bewertungen führt.
Vorteile:⬤ Ausführliche Darstellung von 16 verschiedenen wichtigen Veröffentlichungen
⬤ aufschlussreiche Vergleiche der Filme mit den Quellen
⬤ effektiver Kontext zum Sternensystem
⬤ ansprechende Kapitel, die nicht mit unnötigen Informationen aufgefüllt sind.
⬤ Kapitel 15-16 sind schlecht geschrieben und wirken gehetzt
⬤ Redundanz und Ungenauigkeiten im Kapitel über 'The Wild Bunch'
⬤ irrelevante Informationen und Fotos, die sich nicht auf die Filme beziehen
⬤ einige Inhalte sind einfach eine Nacherzählung der Handlung, was für diejenigen, die mit den Filmen vertraut sind, keinen Mehrwert darstellt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Gunslingers of '69: Western Movies' Greatest Year
Im Jahr 1969 - dem gegenkulturellen Moment, als Easy Rider ein "Jugendbeben" im Publikumsinteresse auslöste - waren Western an den Kinokassen und bei den Oscars so dominant wie nie zuvor. Es war ein Jahr der Meisterwerke - The Wild Bunch, Butch Cassidy and the Sundance Kid, Once Upon a Time in the West und True Grit.
Robert Redford wurde zum Star. Oldtimer wie John Wayne, Gregory Peck und Robert Mitchum spielten in jeweils zwei Western mit. Raquel Welch übernahm die Rolle der Königin des Westens.
Clint Eastwood und Lee Marvin versuchten sich an einem Musical (Paint Your Wagon). Neue Regisseure wie George Roy Hill belebten das Genre neu, während der Veteran Sam Peckinpah endlich Anklang fand.
Zu den Themen gehörten die Rechte der Frauen, soziale Ängste vor Gewalt und die sich ändernde Haltung gegenüber Afroamerikanern und amerikanischen Ureinwohnern. Alle über 40 Western, die 1969 in den USA in die Kinos kamen, werden ausführlich behandelt und bieten eine neue Perspektive auf das Genre.