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The Knights of the Crown: The Monarchical Orders of Knighthood in Later Medieval Europe 1325-1520
Öffnet ein wichtiges Thema und präsentiert die Ergebnisse einer sorgfältigen Forschung. Es ist ein bedeutender Beitrag zur Geschichte des politischen Lebens und der Kultur der spätmittelalterlichen Aristokratie.
MAURICE KEEN Die Laienritterorden - die berühmtesten davon sind der Hosenbandorden und der Orden vom Goldenen Vlies - wurden irgendwann zwischen 1325 und 1470 in fast allen Königreichen der westlichen Christenheit gegründet und spielten eine wichtige Rolle im Leben des Hofes. Jonathan Boulton definiert die ?monarchischen" Orden als solche mit korporativen Statuten, die das Präsidentenamt an die Krone des fürstlichen Stifters knüpften oder es in seinem Haus vererbbar machten. Sie orientierten sich direkt oder indirekt an der fiktiven Gesellschaft der Tafelrunde und enthielten eine unterschiedliche Anzahl von Elementen, die den älteren religiösen Ritterorden und zeitgenössischen Institutionen entlehnt waren.
Diese Studie untersucht das Wesen und die Geschichte der dreizehn Orden und zeigt sie nicht nur als geniale Ergänzung (oder Ersatz) für die feudal-vasallischen Bindungen, die die führenden Mitglieder des Adels noch immer an ihren Herrscher banden, sondern auch als die wichtigsten institutionellen Verkörperungen der weltlichen Ideale des Rittertums, die im Mittelpunkt der internationalen Hofkultur jener Zeit standen. JONATHAN BOULTON lehrt an der Universität von Notre Dame.