
The Rohingya, Justice and International Law
Geschrieben von einem internationalen Richter, Professor und ehemaligen Botschafter mit jahrzehntelanger Erfahrung auf diesem Gebiet, ist dies ein prägnantes und sehr lesenswertes Buch über das Völkerrecht sowie die Realpolitik in der bilateralen und multilateralen Diplomatie bei der Suche nach Gerechtigkeit für die Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen, die als schwere Verbrechen von internationalem Interesse gelten.
Das Buch konzentriert sich auf die Notlage der ethnischen und religiösen Gruppe der Rohingya„, die normalerweise in Myanmar leben, als Fallstudie und erläutert die komplexen rechtlichen Besonderheiten und Hindernisse bei internationalen Gerichten und ausländischen Strafgerichten, die die universelle Gerichtsbarkeit“ in Bezug auf Handlungen ausüben, die Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und/oder Kriegsverbrechen darstellen. Es baut auf der bestehenden Literatur über das für den Schutz der Menschenrechte geltende Völkerrecht in der Auslegung des Internationalen Gerichtshofs sowie über die internationale Strafgerichtsbarkeit durch nationale Strafgerichte, internationale Ad-hoc-Strafgerichte und den ständigen Internationalen Strafgerichtshof auf und ergänzt diese.
Das Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für Studenten, Forscher und Akademiker in den Bereichen Völkerrecht, internationales Strafrecht und internationale Menschenrechte sowie für Regierungsbeamte und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen und internationalen Organisationen mit Mandaten in diesen Bereichen.