
The Anglican Church Role in the Process of Reconciliation in Rwanda
Die Ereignisse, die zum Bürgerkrieg in Ruanda und zum anschließenden Völkermord im Jahr 1994 führten, waren viele Jahre lang von Missverständnissen und Geheimnissen umgeben. Weitere ethnische Konflikte führten zum Tod von Tausenden von Zivilisten, Gefangenen, Aufständischen, Soldaten und sogar ausländischen Staatsangehörigen.
In dieser umfangreichen Arbeit wird nicht nur versucht, die Ursachen des ruandischen Konflikts zu ergründen, sondern auch die Rolle der anglikanischen Kirche bei der Versöhnung der zerstrittenen Parteien zu untersuchen. Anhand persönlicher Interviews und eingehender Recherchen liefert der Autor eine fundierte Analyse des Konflikts, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, dass die christliche Lehre einen Einfluss auf die soziokulturelle Gestaltung der ruandischen Beziehungen hatte.
Er untersucht detailliert die historischen und soziologischen Perspektiven, die den Konflikt umgeben, und prüft die Zuverlässigkeit, Replikation und Gültigkeit von Behauptungen, dass der Konflikt auf dem angeblich natürlichen Hass zwischen den ethnischen Gruppen der Hutu und Tutsi beruhte. Das Buch wirft auch praktische und theoretische Fragen über die belgische Ära und die Art und Weise auf, wie der Konflikt durch die belgische Herrschaft ausgelöst wurde und das ruandische Volk seither plagt.