Bewertung:

Das Buch ist eine umfassende Studie über die byzantinische und sasanische Kunst mit hochwertigen Abbildungen und einer ausführlichen wissenschaftlichen Analyse. Viele Rezensenten loben die Tiefe, die Klarheit und die visuelle Präsentation der Kunstwerke und bezeichnen es als unverzichtbar für jeden, der sich für diese Kulturen interessiert. Einige Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Ausgewogenheit des Inhalts die byzantinische Kunst gegenüber der sasanischen Kunst bevorzugt, was zu Enttäuschungen führt.
Vorteile:⬤ Bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse, die gut recherchiert und aufschlussreich sind.
⬤ Hochwertige Fotografien und eine klare Darstellung der Kunstwerke.
⬤ Ausführliche Analyse jedes Werks mit historischem und ikonografischem Kontext.
⬤ Enthält technische Essays und umfangreiche bibliografische Verweise.
⬤ Sowohl für ein akademisches als auch für ein allgemeines Publikum geeignet.
⬤ Der Schwerpunkt liegt auf der byzantinischen Kunst, weniger als 25 % sind der sasanidischen Kunst gewidmet, anders als der Titel vermuten lässt.
⬤ Einige sachliche Fehler, wie z.B. die Umbenennung bekannter geographischer Merkmale.
⬤ Einige Leser könnten das Buch im Verhältnis zum Inhalt für überteuert halten.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Wyvern Collection: Byzantine and Sasanian Silver, Enamels and Works of Art
Die Spätantike und das frühe Mittelalter, die einst als Perioden des Niedergangs nach der Größe Griechenlands und Roms angesehen wurden, werden heute als Zeiten außergewöhnlicher Kunstfertigkeit und Kreativität in der dekorativen Kunst verstanden. Dies galt insbesondere für das Oströmische Reich (Byzanz) mit seinen engen kulturellen Verbindungen zwischen der Mittelmeerwelt und dem Osten. Viele spektakuläre Artefakte aus dieser Zeit (4.-15. Jahrhundert n. Chr.) sind in der Wyvern-Sammlung zu finden. Dazu gehören emaillierte Medaillons, Kreuze, Tafeln und Schmuckstücke aus Gold.
Gefäße aus Silber und Halbedelsteinen.
Liturgische Gegenstände aus Palästina, Anatolien und Syrien.
Und eine große Vielfalt spätrömischer, sasanischer und frühislamischer Artefakte. Zu den Höhepunkten gehören Meisterwerke von großer kunsthistorischer Bedeutung, ein Artemis missorium aus dem fünften Jahrhundert und ein emailliertes enkolpion aus Konstantinopel aus dem elften Jahrhundert.
Das Buch Byzantinisches und sasanisches Silber, Emaillen und Kunstwerke des Experten für byzantinische Metallarbeiten Marco Aimone wird durch drei Essays von Fachwissenschaftlern ergänzt: Jack Ogden beschreibt die Techniken der Emaillierung.
Peter Northover untersucht die Zusammensetzung der Silbergefäße.
Und Erica Cruikshank Dodd analysiert die Chronologie der Stempel (Punzierungen) auf byzantinischen Silbergegenständen. Dieser dritte Band der Wyvern Collection-Reihe offenbart und inspiriert weiterhin, indem er die berauschende Erfahrung von Geschichte durch geschicktes und leidenschaftliches Sammeln vermittelt.