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The Santa Fe Fiesta, Reinvented: Staking Ethno-Nationalist Claims to a Disappearing Homeland
The Santa Fe Fiesta, Reinvented bietet eine neue Perspektive auf die kontroverse Identitätsbildung der Hispanos in New Mexico. Durch genaue Lektüre kanonischer Texte des neumexikanischen Historikers Fray Ang lico Ch vez über La Conquistadora, eine Marienikone aus dem 15.
Jahrhundert, der die Legende die "friedliche" Umsiedlung von Don Diego De Vargas zuschreibt, und durch sorgfältige Betrachtung der symbolischen Handlung des Ereignisses untersucht dieses Buch die Tropen von Geschlecht, Zeit, Genealogie und Sexualität, durch die diese Form des kulturellen Nationalismus imaginiert wird. Interviews und Archivrecherchen zeigen, dass die Hispano-Eliten die vier kulturellen Organisationen, die die Fiesta organisieren, nach und nach erfanden und neu schufen, um Anspruch auf die verschwindende Heimat zu erheben, selbst als die Hispanos im ehemaligen Heimatort Santa Fe zunehmend minorisiert wurden.
Diese Organisationen hispanisierten nicht nur den Inhalt und die Schlüsselrollen der Fiesta, indem sie die Rolle von De Vargas von den Anglos usurpierten, sondern sakralisierten ihre Ansprüche, indem sie die Rolle der "heiligen Mutter" der Hispanos, La Conquistadora, in den Vordergrund stellten. Mit Erzählungen von Fiesta-Organisatoren und farbenfrohen Vignetten des Lebens im zeitgenössischen Santa Fe dokumentiert dieses Buch den verschleierten Protest der Hispanos gegen den englischen Imperialismus und die Verwandlung dieser Stadt in das, was als "Adobe Disneyland" bezeichnet wurde.