Bewertung:

Das Buch ist ein gut recherchierter und fesselnder Bericht über die Schlacht von Stonington während des Krieges von 1812, der die Bedeutung dieser Schlacht in der amerikanischen Geschichte und die Komplexität des Patriotismus in jener Zeit hervorhebt. Die Leser schätzen die Fähigkeit des Autors, historische Details und menschliche Geschichten miteinander zu verweben, was das Buch zu einer fesselnden Lektüre macht.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und gut geschrieben
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ enthüllt weniger bekannte Aspekte des Krieges von 1812
⬤ fängt den Gemeinschaftsgeist von Stonington ein
⬤ bietet reiche historische und technologische Einblicke
⬤ hält die Leser in Spannung
⬤ unvoreingenommene Erzählung.
Manche mögen die Thematik obskur oder trivial finden; nicht alle Leser sind an detaillierten historischen Darstellungen interessiert.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Battle of Stonington: Torpedoes, Submarines, and Rockets in the War of 1812
Im Sommer 1814 griff ein Geschwader von Schiffen der Royal Navy die winzige Hafenstadt Stonington in Connecticut an und erklärte seine Absicht, die Stadt zu zerstören. In den folgenden vier Tagen beschossen die Briten die nahezu wehrlose Zivilbevölkerung mit etwa fünfzig Tonnen Sprengstoff, bevor sie auf mysteriöse Weise den Anker lichteten und davonsegelten, wobei sie Stonington weitgehend unversehrt ließen.
Obwohl die Schlacht von Stonington nur eine Fußnote in der frühen amerikanischen Marinegeschichte ist, hat sie zweihundert Jahre lang für Neugierde gesorgt. Warum wählten die Briten ausgerechnet Stonington aus und scheiterten dann so kläglich an ihrem Ziel? Um das Geheimnis dieser kuriosen Schlacht zu lüften und zu erklären, warum es den Briten nicht gelang, die Stadt zu zerstören, führt der Autor den Leser rund vierzig Jahre zurück in die Zeit der Revolution und enthüllt ein überraschend komplexes Geflecht von Umständen, in das Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks und in ganz Amerika verwickelt sind. Er stützt sich auf zeitgenössische Nachrichtenberichte, geheime Korrespondenz der Royal Navy und andere Primärquellen und untersucht die Ereignisse, die zu dem rätselhaften Angriff führten, um dann die spannenden Details der Schlacht selbst zu erzählen.
Es ist eine denkwürdige, meisterhaft erzählte Geschichte über mutige und ehrenhafte Menschen, geteilte Loyalitäten und neue Ideen im Kampf gegen traditionelle Werte der alten Welt. Im weiteren Verlauf des Buches stellt James Tertius de Kay eine faszinierende Reihe von Charakteren vor, die zu den besten der Belletristik zählen: Thomas Hardy, der Held von Trafalgar, der den britischen Angriff anführte; Jeremiah Holmes, ein amerikanischer Handelskapitän, der die Verteidigung von Stonington leitete; Stephen Decatur und Robert Fulton, zwei bekannte amerikanische Patrioten; und eine Reihe von geschäftstüchtigen Schmugglern und Spionen.
Gleichzeitig würdigt de Kay die bedeutende Rolle der neuen Marinewaffen - amerikanische U-Boote und Torpedos, britische Raketen und Bomben -, die die Kriegskunst revolutionierten. Die Schlacht von Stonington rückt all diese Elemente in den Mittelpunkt und bietet eine lebendige Geschichte nicht nur der Ereignisse in Stonington, sondern der gesamten Zeit.
Es ist eine fesselnde, oft humorvolle Geschichte.