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Fighting the Battles of the Ballet World: The Letters, Postcards, Diary and Journal of Karen Anne Morell, an American Ballerina
Karen Morells professionelle Karriere begann, als sie bereits als Kind beim New York City Ballet für die Produktion von „Der Nussknacker“ in San Francisco vorsprach. Mit 16 Jahren lebte sie bereits in New York und hatte mehrere Auftritte vor Ort. 1961 absolvierte sie ihr erstes professionelles Engagement an der Metropolitan Opera und tanzte anschließend beim Chicago Opera Ballet von Ruth Page, bis sie zum New York City Ballet von George Balanchine wechselte. Zehn Jahre später zog sie nach Europa, wo sie sich der Het Nationale Ballet Company anschloss. Im Laufe ihrer Karriere tanzte sie in vielen der großen Opernhäuser der Welt. 1976 erhielt sie ein Fulbright/Hayes-Stipendium und setzte einen Präzedenzfall, indem sie als erste Amerikanerin in das Waganowa-Choreografische Institut in Leningrad (UdSSR) aufgenommen wurde und dort ihren Abschluss machte.
Dieses Buch enthält faszinierendes, nie zuvor gezeigtes Material, das diese Fakten dokumentiert, sowie persönliche Briefe und Postkarten an ihre Familie. Außerdem enthält es Texte aus ihrem persönlichen Tagebuch und Journal, die von den Kursen, Proben und Aufführungen zeugen, an denen sie teilgenommen hat. Karens Aufzeichnungen zeigen die tiefe Komplexität des Schmerzes, des Aufruhrs und des Stolzes, den sie bei diesen Bemühungen empfand.
Diejenigen, die tanzen, sind sich bewusst, dass das Tanzen nur in einem selbst enthalten ist - auch wenn sie es vielleicht nicht laut zugeben. Karen hatte den Weitblick, diese innersten Gefühle nicht nur während des Tanzens, sondern während ihrer gesamten Tanzkarriere aufzuzeichnen. Zweifellos hat sie eine sehr persönliche Aufzeichnung faszinierender und manchmal erschütternder Erfahrungen für alle Tänzer hinterlassen. Es ist mir eine Ehre, ihre seltenen Einblicke in die Irrungen und Wirrungen, die Höhen und Tiefen der Tanzwelt zu geben und meine Gefühle über eine so großartige Tänzerin und einen so großartigen Menschen zu vermitteln.