Bewertung:

Das Buch „Forge of Empires“ von Michael Knox Beran bietet eine detaillierte Untersuchung revolutionärer Figuren aus den 1860er Jahren, nämlich Abraham Lincoln, Otto von Bismarck und Zar Alexander II. In den Rezensionen werden sowohl die Stärken als auch die Schwächen der Erzählung hervorgehoben, insbesondere die Art und Weise, wie sie die Ereignisse, die die Vereinigten Staaten und Europa während einer turbulenten Zeit prägten, miteinander verwebt. Während der Text für seine fesselnde Erzählweise und seinen informativen Inhalt gelobt wird, konzentrieren sich einige Kritiken auf das Fehlen klarer Definitionen und gelegentlicher Unklarheiten bei den Verweisen.
Vorteile:⬤ Klare und leicht verständliche Sprache von einem führenden Historiker.
⬤ Fesselnde Erzählung, die das Interesse der Leser aufrecht erhält.
⬤ Informativer Inhalt, der über den US-Bürgerkrieg hinaus einen breiteren historischen Kontext bietet.
⬤ Das Buch ermöglicht das Anfertigen von Notizen mit schönen Seitenrändern.
⬤ Meisterhaftes Erzählen mit kreativer Wissenschaftlichkeit.
⬤ Es fehlen klare Definitionen von Schlüsselbegriffen wie „Revolution“ und „revolutionär“, was die These untergräbt.
⬤ Einige Verweise sind für allgemeine Leser zu undeutlich.
⬤ Gelegentlich langsame Lektüre aufgrund komplexer Prosa und verworrener Anekdoten, die nicht immer zusammenhängen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Forge of Empires: Three Revolutionary Statesmen and the World They Made, 1861-1871
Innerhalb eines einzigen Jahrzehnts befreiten drei Staatsoberhäupter Dutzende von Millionen von Menschen, gestalteten ihre Länder neu und veränderten die Formen nationaler Macht für immer:
⬤ Abraham Lincoln befreite eine unterjochte Ethnie und veränderte die amerikanische Republik.
⬤ Zar Alexander II. zerbrach die Ketten der Leibeigenen und führte in Russland die Rechtsstaatlichkeit ein.
⬤ Otto von Bismarck stürzte die kleinlichen teutonischen Fürsten, besiegte das Haus Österreich und den letzten der kaiserlichen Napoleons und vereinigte die deutsche Nation.
Die drei Staatsmänner schmiedeten die Imperien, die das zwanzigste Jahrhundert durch zwei Weltkriege, den Kalten Krieg und darüber hinaus beherrschen sollten. Jeder der drei war ein Revolutionär, doch jeder von ihnen konsolidierte eine Nation, die sich in ihren Vorstellungen von Freiheit, Macht und menschlichem Schicksal grundlegend von den anderen unterschied. Michael Knox Berans Forge of Empires verknüpft auf brillante Weise die Geschichten der drei epochalen Umwälzungen und ihres schicksalhaften Vermächtnisses.
Beran erzählt die Geschichten aus der Sicht derjenigen, die an den bedeutsamen Ereignissen beteiligt waren - darunter Walt Whitman und Friedrich Nietzsche, Mary Chesnut und Leo Tolstoi, Napoleon III. und die Kaiserin Eugnie - und webt so einen reichen Wandteppich aus hohem Drama und menschlichem Pathos. Große Ereignisse hingen oft von den Entscheidungen einiger weniger Einzelner ab, und jeder der drei Staatsmänner sah sich mit Momenten schmerzlicher Zweifel oder Verweigerung sowie mit bedeutenden Entscheidungen konfrontiert, die ihre Nationen neu definieren sollten.
Mit seiner lebendigen Erzählung und seinen einprägsamen Porträts wirft „Forge of Empires“ ein neues Licht auf eine Frage von immerwährender Bedeutung: Wie werden freie Staaten geschaffen, und wie werden sie wieder abgeschafft? Im selben Jahrzehnt, in dem die Freiheit ihre Siege errang, entpuppte sich einer der drei Befreier als Feind des freien Staates, und ein anderer verlor sein Herz. Das, was Lincoln den „Keim“ der Freiheit nannte, der „wachsen und sich zur universellen Freiheit der Menschheit ausbreiten“ sollte, war nahe daran, in einer Weltkrise vernichtet zu werden, die den freien Staat gegen neue Philosophien des Terrors und des Zwangs ausspielte.
Forge of Empires ist eine meisterhafte Geschichte eines der bedeutendsten Jahrzehnte der Geschichte.