Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 6 Stimmen.
The Dirty Side of the Garment Industry: Fast Fashion and Its Negative Impact on Environment and Society
Wenn man darüber nachdenkt, den Verbrauch zu senken oder zu ändern, um den CO2-Fußabdruck zu verringern, fallen einem schnell die offensichtlichen Übeltäter ein: Erdöl und Erdölprodukte, Papier und Plastik, sogar Lebensmittel. Aber nicht Kleidung. Obwohl die Bekleidungsindustrie nach der Landwirtschaft der zweitgrößte Umweltverschmutzer ist, denken die meisten Verbraucher nicht an Kleidung als Quelle von Umweltschäden. Die schmutzige Seite der Bekleidungsindustrie: Fast Fashion and its Negative Impact on Environment and Society deckt auf, wie clevere Marketingtaktiken zur Steigerung der Nachfrage diese Realität geschickt verschleiern.
Dieses Buch ist eine eingehende Untersuchung des internationalen Modehandels und der damit zusammenhängenden Waren und macht die ethischen Aspekte der Förderung des übermäßigen Konsums sichtbar, indem es die ökologischen Schäden erläutert, die sich aus der hohen Rate der weggeworfenen Altkleider ergeben. Es konzentriert sich auf die Förderung, Globalisierung und Integration des Bekleidungssektors in unsere soziale und politische Landschaft. Es bietet einen fachkundigen Überblick über die Bekleidungsindustrie und zeigt die harten Realitäten der mit ihr verbundenen Umwelt- und Arbeitsprobleme auf. Er geht den kommerziellen und kulturellen Faktoren nach, die zum Wachstum des Fast-Fashion-Einzelhandels und seiner Dominanz in der gesamten Branche geführt haben.
Das Buch befasst sich mit der aktuellen nationalen und internationalen Regulierungspolitik in Bezug auf Produktion und Arbeit, und der Autor scheut sich nicht, Empfehlungen für Veränderungen zu geben. Er untersucht Marketing-, Geschäfts- und Wirtschaftsmodelle, um zu erklären, wie die Annahmen der traditionellen Wirtschaftstheorie über industrielles Wachstum und Wohlstand die hohen sozialen Kosten der Förderung des übermäßigen Konsums von billiger und leicht erhältlicher Kleidung nicht berücksichtigen. Sie werden mit einem detaillierten, ganzheitlichen Verständnis der Bekleidungsindustrie sowie mit Klarheit über die größere Frage der Ausgewogenheit in Bezug auf die Ethik des Konsums nach Hause gehen.