Bewertung:

Die Kritiken zu Philip Ridleys Stück „The Fastest Clock in the Universe“ sind geteilt. Einige Rezensenten schätzen die düsteren, surrealen Qualitäten des Stücks und die Herausforderungen, die es für die Schauspieler darstellt, während andere den Mangel an Moral und die Schwächen bei der Charakterentwicklung kritisieren.
Vorteile:Das Stück bietet großartige Produktionsmöglichkeiten mit einer anspruchsvollen Sprache für die Schauspieler und gut entwickelten, interessanten Charakteren. Es vermischt dunklen Humor mit surrealen Elementen und regt so zum Nachdenken an. Es bietet einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten und ist für die Darsteller fesselnd.
Nachteile:Vielen Charakteren wird ein Mangel an Menschlichkeit und Tiefe nachgesagt, einige Kritiker finden sie abstoßend oder mechanisch. Das Stück wird wegen seiner moralischen Zweideutigkeit und der übermäßigen Verwendung von Schimpfwörtern kritisiert, was den Gesamtwert des Stücks schmälern kann. Die Kritiker sind der Meinung, dass das Stück es versäumt, wichtige thematische Fragen zu erforschen und das Publikum unzufrieden zurücklässt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
"The Fastest Clock in the Universe"
Philip Ridleys mehrfach preisgekröntes Stück erregte bei seiner Uraufführung am Hampstead Theatre 1992 großes Aufsehen.
Das provokante und kantige Drama gilt heute als zeitgenössischer Klassiker. In einem seltsamen Raum im Osten Londons laufen die Vorbereitungen für eine Party, doch die Anwesenheit eines sehr, sehr scharfen Messers verheißt nichts Gutes für einen rundum gelungenen Geburtstag.