Bewertung:

Meredith Talusans Memoiren „Fairest“ sind eine kraftvolle Erforschung von Identität, Ethnie, Geschlecht und Sexualität durch die Erfahrungen der Autorin als philippinische Albino-Transfrau. Das Buch wird für seinen exquisiten Schreibstil und seine tiefgründigen Reflexionen gelobt, da es komplexe Themen aufgreift und gleichzeitig eine intime und fesselnde Erzählung bietet. In einigen Rezensionen wird jedoch die Selbstversunkenheit der Autorin und die Darstellung von Beziehungen bemängelt.
Vorteile:Hervorragend geschrieben, aufschlussreich, tief reflektierend, behandelt komplexe Themen wie Ethnie, Geschlecht, Sexualität und Immigration. Die Erzählung ist fesselnd und intim und trägt zu einem Gefühl der emotionalen Tiefe bei. Viele Rezensenten halten das Buch für ein Muss und möglicherweise für einen Klassiker des 21. Jahrhunderts.
Nachteile:Jahrhunderts. Einige Leser fanden, dass die Autorin zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und ihre Schönheit in den Vordergrund stellt, was der Erzählung abträglich ist. Es gab Beschwerden über übertriebene Details bei sexuellen Begegnungen und fragwürdige Darstellungen von Freundschaften. Einige meinten, das Buch sei zuweilen etwas diskursiv.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Fairest: A Memoir
Finalist für den Lambda Literary Award 2021 für Transgender Nonfiction.
Talusan segelt an den Konventionen der Trans- und Einwanderermemoiren vorbei. -- The New York Times Book Review.
Eine Lichtkugel, die in den dunklen Sog von Migration und Überleben geschleudert wird. --Ocean Vuong, Autor von Auf der Erde sind wir kurzzeitig wunderschön.
Eine Liebesgeschichte mit dem Herz der Austen-Klassiker und eine reflektierende Reise des Werdens, die unsere eigene Wahrnehmung von Romantik, Identität, Geschlecht und der Fairness des Lebens verändert.
Fairest ist ein Erinnerungsbuch über einen frühreifen Jungen mit Albinismus, ein Sonnenkind aus einem ländlichen philippinischen Dorf, das in Amerika zu einer Frau heranwächst. Talusan fand Trost bei ihrer hingebungsvollen Großmutter, die ihr Halt gab, als sie von anderen mit besonderer Vorliebe oder öffentlicher Neugierde behandelt wurde, während sie mit der Belastung der elterlichen Vernachlässigung und dem schwer fassbaren Versprechen der US-Staatsbürgerschaft fertig werden musste. Als Einwanderin in die Vereinigten Staaten wurde Talusan als Weiße wahrgenommen, und der weitere Zugang zu den privilegierten Kreisen der Elite verlangte von Talusan, sich in den komplexen Sphären von Ethnie, Klasse, Sexualität und Queerness zurechtzufinden. Als sie die Grenzen des Geschlechts hinterfragte, erkannte Talusan, dass sie sich nicht auf eine vorgeschriebene Rolle als Mann beschränken lassen wollte, und ließ sich zur Frau umwandeln - trotz des Risikos, einen Mann zu verlieren, den sie sehr liebte. Während ihrer Reise erzählt Talusan ergreifende und kraftvolle Episoden von Begehren und Liebe, die den Leser an Werke wie Call Me By Your Name und Giovannis Zimmer erinnern werden.