
The Writings of Jonathan Edwards: Theme, Motif, and Style
Die puritanische Kultur stand dem künstlerischen Ausdruck in vielerlei Hinsicht entgegen. Doch wie die Natur überlebte auch die Kunst und schaffte es, in allen Ritzen der puritanischen Kultur Fuß zu fassen. Jonathan Edwards' Kunstfertigkeit, die sich in seinen bewussten Experimenten im Umgang mit der Sprache zeigt, erwuchs aus seiner Pflicht als Pfarrer, seine Predigten wirksam zu vermitteln.
The Writings of Jonathan Edwards konzentriert sich auf die fortschreitende Verinnerlichung von Edwards' Hauptanliegen und betont dabei die wiederkehrenden theologischen und künstlerischen Implikationen. Dieser Entwicklung lag Edwards' Wunsch zugrunde, die Frage zu klären, ob er zu den Auserwählten Gottes gehörte, und seine Suche nach echtem Selbstsein oder echter Identität führte zu autobiografischen Dimensionen in vielen seiner öffentlichen Schriften. Auf seiner Suche nach wahrer Identität orientierte sich Edwards an der puritanischen Orthodoxie, und seine Achtung vor der Tradition zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk, von seinen ersten Notizen bis zu seinen letzten Abhandlungen. In der puritanischen Tradition sah Edwards ein kollektives Selbst, eine göttlich verordnete Kontinuität und Integrität, die gegen die Wechselfälle der Zeit immun war.
Scheicks Studie richtet sich an Wissenschaftler und Studenten der amerikanischen Literatur, Geschichte und Kultur sowie an diejenigen, die sich besonders für die Beziehung zwischen Kunst und Theologie interessieren. Als Erläuterung von Edwards' Schriften und der Entwicklung seines Denkens wird die Studie Studenten der amerikanischen Literatur Edwards leichter zugänglich machen.