Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner aufschlussreichen Perspektive auf das geistliche Leben von Predigern und die Bedeutung der Predigtvorbereitung als geistliche Aufgabe hoch geschätzt. Es verbindet praktische Anwendung mit theologischen Einsichten und ermutigt Pastoren, ihre Arbeit in einem tieferen geistlichen Kontext zu sehen. Viele Leserinnen und Leser empfanden es als transformativ für ihren Predigtstil und betonten seinen zum Nachdenken anregenden Inhalt.
Vorteile:⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf das geistliche Leben von Predigern.
⬤ Verbindet geistliche Begleitung und Predigt effektiv.
⬤ Bietet historische Einblicke in Predigten und ihre Ziele.
⬤ Ändert die Herangehensweise an die Predigtvorbereitung und konzentriert sich auf den geistlichen Aspekt.
⬤ Inspirierend und bestärkend für Seelsorger und Leiter.
⬤ Nützlich als Studientext für Pfarrer und Laien.
⬤ Der Schreibstil kann sehr akademisch sein und erinnert an eine Doktorarbeit.
⬤ Einige selbstbeschreibende Abschnitte sind vielleicht nicht für alle Leser hilfreich.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Kindling Desire for God: Preaching as Spiritual Direction
Die Disziplin der Predigt hat im vergangenen Jahrhundert mehrere Entwicklungsphasen durchlaufen, in denen der Schwerpunkt auf dem Zweck der Predigt lag, nämlich Überredung, Erklärung und in jüngster Zeit Kommunikation.
Einen besonderen und anhaltenden Einfluss hatte Harry Emerson Fosdicks Modell des „Predigens als Seelsorge“, das dem Pfarrer therapeutische, individualistische Methoden aufzwang. Auf der Suche nach einem Predigtmodell, das für unsere postmoderne Zeit geeignet ist, lässt Kay Northcutt diese früheren Modelle respektvoll beiseite und schlägt vor, dass das „Was“ der Predigt in der geistlichen Ausbildung oder der Praxis der „geistlichen Leitung“ bestehen sollte - die Zuhörer auf Gott hinzuweisen.
Northcutt, die eher einen anregenden als einen „How-to“-Ansatz verfolgt, stellt die Lücken fest, die durch diese früheren Modelle entstanden sind, und plädiert nicht nur dafür, das Predigen als eine „attraktive Kunst“ zu betrachten, sondern auch dafür, die Autorität des Predigers als besonders religiös zu verstehen. Indem sie die Dynamik ihres Modells der Predigt als geistliche Führung aufzeigt, bietet die Autorin den Lesern ein neues Paradigma für die Entwicklung ihrer eigenen homiletischen Disziplin.